Verstappen-clan explota: jos verstappen schießt scharf gegen schumacher!

Die Formel 1 wird immer hitziger – und das nicht nur auf der Rennstrecke. Jos Verstappen, Vater und Manager des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen, hat mit einer deutlichen Ansage für sich in die Diskussion um Red Bull geworfen. Sein Ziel: Sky-Experte Ralf Schumacher.

Die wortwahl des vaters: „ralf redet viel scheiße“

Die wortwahl des vaters: „ralf redet viel scheiße“

Der Auslöser für Verstappens harsche Kritik war ein Kommentar Schumacher zu den aktuellen Problemen im Red-Bull-Team, insbesondere im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Motorsportchef Helmut Marko. Verstappen senior konterte prompt auf X (ehemals Twitter) mit den Worten: „Ralf redet viel Scheiße.“ Eine Ansage, die im Formel-1-Zirkel für Gesprächsstoff sorgt.

Schumacher hatte in einem „Sky“-Podcast die Red-Bull-Misere unter anderem am Fehlen von Helmut Markos Führungskraft und Expertise festgemacht. Er bezeichnete das aktuelle Red Bull-Auto als „Katastrophe“, die Schwester-Mannschaft Racing Bulls lobte er für ihre bessere Leistung. Zudem wies er auf die anstehenden Abgänge von Renningenieur Gianpiero Lambiase zu McLaren und den möglichen Wechsel von Strategin Hannah Schmitz zu Ferrari hin – Entwicklungen, die das Team weiter destabilisieren könnten. Der Eindruck: Red Bull brennt lichterloh.

Doch die Kritik an Red Bull scheint den Verstappen-Clan zunehmend dünnhäutiger zu machen. Die Abgänge von Schlüsselpersonen und die öffentlichen Äußerungen von Experten scheinen Max Verstappen und seinen Vater zu triggern. Marko, der seit 2005 als Motorsportchef fungierte und maßgeblich am Erfolg von Red Bull beteiligt war, hat eine enorme Lücke hinterlassen. Acht Fahrer- und sechs Konstrukteurstitel sprechen für sich.

Die Reaktion von Jos Verstappen deutet auf eine wachsende Besorgnis hin, dass die Veränderungen bei Red Bull die Leistung seines Sohnes gefährden könnten. Es ist nicht das erste Mal, dass Schumacher verbal ins Visier genommen wird; bereits im März gab es einen Streit mit dem niederländischen Ex-Rennfahrer Allard Kalff, und im September 2025 wurde der Vater von Sergio Pérez als „Idioten“ bezeichnet. Auch Max Verstappen sorgte kürzlich für Aufsehen, als er einen Journalisten bei einem Pressetermin aus der Konferenz entfernte.

Die Frage ist, ob dieser interne Machtkampf und die dünnhäutige Reaktion des Verstappen-Clans letztendlich Max Verstappens Ambitionen bezüglich seiner Zukunft bei Red Bull beeinträchtigen werden. Die Atmosphäre im Team scheint angespannt, und die Kommunikation nach außen lässt zu wünschen übrig – ein Umstand, den Schumacher ebenfalls bemängelte.

Die Serie von Personalwechseln und öffentlichen Auseinandersetzungen wirft ein düsteres Licht auf die Zukunft von Red Bull. Ob Max Verstappen über 2028 hinaus in Milton Keynes bleibt, ist angesichts dieser Entwicklungen fraglich.