Verstappen rast in der grünen hölle: mercedes-sieg vor dem 24h-kracher
Die Formel 1 ruht
, Max Verstappen nicht. Während seine Konkurrenten in Miami sonnenbaden, jagte der viermalige Weltmeister über die Nordschleife – und ließ der Konkurrenz eine Minute abstauben.Ein vorsprung wie ein scherenschlag
Am Samstag, 14:30 Uhr Ortszeit, setzte sich der Niederländer im Mercedes-AMG GT3 an die Spitze des vierstündigen NLS-Auftakts. Gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon nahm er die „Grüne Hölle“ auseinander. Zwischen den Karussell-Kehren und der Flugplatz-Passage baute das Trio einen Vorsprung von 57 Sekunden heraus – eine Ewigkeit auf der 25,3-Kilometer-Runde.
Verstappen selbst pilotierte das Auto während der entscheidenden Mittagsphase. „Das ist die verrückteste Rennstrecke der Welt – positiv gesagt“, lachte er im Zielinterview. Die 28-Jährigen klangen, als hätte er gerade eine Achterbahn statt eines Rennwagens bestiegen. Dabei war der Einsatz alles andere als ein Spaßrennen: Der Mercedes muss Ende Mai 24 Stunden durchhalten, und Verstappen will vorbereitet sein.

Der countdown läuft: 24 stunden nonstop
Vom 14. bis 17. Mai kehrt er zurück – dann für den Klassiker auf dem Nürburgring. Kein Formel-1-Termin steht ihm im Weg: Miami liegt zwei Wochen davor, Montreal eine Woche danach. Die Logistik ist längst geklärt, das Cockpit reserviert. „Dieser Ort ist einfach super“, sagt Verstappen und klingt wie ein Fan, der sich selbst ein Autogramm gibt.
Für Mercedes ist der Sieg ein Testlauf mit PR-Effekt. Für Verstappen ein Training der Nerven. Die Nordschleife frisst Bremsen, Reifen und Selbstvertrauen – wer hier gewinnt, trägt sich in die Ewigkeit ein. Der nächste Haken: In der Formel-1-Saison 2026 wartet er nach zwei Rennen noch auf ein Podest. Der Druck wächst, aber auf dem Ring zählt nur das Jetzt.
Die Uhr tickt. Die Boxenkreuze stehen bereit. Und Verstappen? Der tankt schon mal Siegesbenzin für den 24-Stunden-Trip durch die Nacht.
