Verona: montipò macht fehler, kean verschenkt chancen!

Ein erschütternder Abend für Hellas Verona: Gegen ein stark aufspielendes Team gab es eine knappe Niederlage, die durch individuelle Fehler und vergebene Gelegenheiten am Ende deutlich zu hoch ausging. Besonders die Leistung einiger Schlüsselspieler wirft Fragen auf.

Die abwehr steht nicht sicher

Die abwehr steht nicht sicher

Von Anfang an hatte Verona Probleme, die Angriffe des Gegners zu unterbinden. Torwart Montipò konnte sich bei weitem nicht immer auf seine Vorderleute verlassen und wirkte teils unsicher. Bernede zeigte zwar Ansätze von Qualität, wurde aber letztlich überfordert. Die Abstimmung in der Defensive muss dringend verbessert werden, sonst drohen weitere Punktverluste.

Im Mittelfeld fand Suslov überhaupt keine Eingängigkeit und verlor nach seinem Einwechslung prompt den Kopf. Seine aggressive Spielweise führte zu unnötigen Ballverlusten und brachte das gesamte Team aus dem Tritt. Gosens, der eigentlich für mehr Gefahr sorgen sollte, fand keine Räume und konnte seine Schnelligkeit kaum einsetzen. Ein klarer Beweis dafür, dass die taktische Ausrichtung nicht funktionierte.

Kean, der Stürmerstar, erhielt zu wenige Bälle und verschwendete die wenigen, die er bekam, in großen Teilen. Seine Technik war an diesem Abend einfach nicht gefragt. Harrison hingegen, obwohl er einen entscheidenden Assist lieferte, spielte eine insgesamt blasse Partie. Er wirkte bemüht und konnte seine Stärken nicht voll entfalten. Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: Verona war an diesem Abend taktisch und individuell unterlegen.

Die Zahl der vergebenen Torchancen ist alarmierend. 14 Torschüsse, aber nur drei davon waren wirklich gefährlich. Das deutet auf mangelnde Effizienz und fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor hin. Die Verantwortlichen müssen nun schnell handeln, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Andernfalls könnte der Abstiegskampf deutlich schwieriger werden.