Veolia Towers Hamburg: Abstiegskampf vor dem Jahreswechsel! Dramatisches Kellerduell in Oldenburg!
- Desaster für hamburg: towers stecken im abwärtsstrudel
- Oldenburg im aufwind: spasic's team feiert zweiten sieg
- Krisen-konzepte: zwei vereine, zwei wege
- Die schlüsselspieler: tischler sticht hervor, woodard trifft doppelt
- Towers mit problemen: handball statt basketball
- Was die zukunft bringt: der blick nach vorne
- Kurioses detail: bus kam spät zum spiel
Desaster für hamburg: towers stecken im abwärtsstrudel
Die Veolia Towers Hamburg haben sich vor dem Jahreswechsel eine herbe Weihnachtsklatsche einhandeln müssen. Im Kellerderby gegen die EWE Baskets Oldenburg setzte es eine deutliche 69:94 (34:40) Niederlage. Damit rutschen die Hamburger wieder in die Abstiegszone und stehen vor einer nervenaufreibenden Rest-Saison. Die Stimmung im Team ist gedrückt, während in Oldenburg die Freude groß ist!
Oldenburg im aufwind: spasic's team feiert zweiten sieg
Für die EWE Baskets Oldenburg hingegen ist die Entwicklung rosig. Unter dem neuen Trainer Lazar Spasic (33) feiern sie bereits den zweiten überzeugenden Sieg im dritten Spiel. Die „Donnervögel“ sind im Steigflug und zeigen, dass der Trainerwechsel die richtige Entscheidung war. Die Oldenburger präsentierten sich als ein eingespieltes Team mit viel Kampfgeist und taktischer Reife.
Krisen-konzepte: zwei vereine, zwei wege
Die beiden Klubs präsentieren zwei völlig unterschiedliche Ansätze zur Krisenbewältigung. Die Towers klammern sich trotz einer katastrophalen Serie von 24 (!) Niederlagen an Trainer Benka Barloschky (37) und haben ihr Team umgebaut. In Oldenburg hingegen wurde der erfolgreiche Meister-Coach Predrag Krunic (58) entlassen und sein Assistent Spasic befördert. Während in Hamburg die Veränderungen noch nicht greifen, zeigen sich in Oldenburg bereits positive Resultate.
Die schlüsselspieler: tischler sticht hervor, woodard trifft doppelt
Für Oldenburg war Nico Tischler (25) mit 20 Punkten der überragende Werfer. Auch James Woodard (31) brillierte mit vier von vier verwandelten Dreiern gegen sein Ex-Team. Die Oldenburger präsentierten sich als ein Team mit vielen offensiven Optionen und zeigten eine beeindruckende Wurfquote, besonders im dritten Viertel mit bis zu 48 Prozent aus der Distanz.
Towers mit problemen: handball statt basketball
Trainer Barloschky selbst zeigte sich fair geschlagen, erkannte aber die Überlegenheit der Oldenburger an: „Wir haben gegen einen besseren Gegner verloren.“ Er kritisierte jedoch die eigene Leistung: „Wir haben in der zweiten Halbzeit ganz viel Handball gespielt, um die Dreierlinie herum.“ Auch Ross Williams (25), die neue Point Guard, betonte die körperliche Dominanz der Gegner und die Probleme bei der Kommunikation im Team.
Was die zukunft bringt: der blick nach vorne
Die Veolia Towers Hamburg stehen vor einer schweren Aufgabe. Im letzten Spiel des Jahres geht es im EuroCup gegen Bahcesehir College in Istanbul. Trainer Barloschky ruft zu Selbstreflexion auf: „Wir müssen ehrlich mit uns selbst und der Mannschaft sein und nicht auf das Ergebnis schauen.“ Für Oldenburg steht am Montag das Derby gegen Rasta Vechta an – eine weitere Chance, den positiven Trend fortzusetzen.
Kurioses detail: bus kam spät zum spiel
Ein amüsantes Detail am Rande: Der Mannschaftsbus der Oldenburger traf erst 74 Minuten vor dem Anpfiff an der ausverkauften Arena im Inselpark ein! Trotzdem zeigten die „Donnervögel“ eine beeindruckende Leistung und feierten einen wichtigen Sieg vor 3400 Fans.