Var-revolution bei der wm 2026: schiris bekommen mehr macht!
Dortmund – Die Fußballwelt steht vor einschneidenden Veränderungen! Ab 2026 wird der Video-Assistent (VAR) bei der WM deutlich mächtiger und soll das Spielgeschehen in einigen Bereichen noch genauer überwachen. Die IFAB, das Regelgremium des Fußballs, hat Ende Februar neue Richtlinien beschlossen, die nun erstmals auf großer Bühne zum Einsatz kommen.
Eckbälle, karten und zeit: was neu ist
Die wohl größte Änderung betrifft die Zuständigkeiten des VAR. Zukünftig darf er Schiedsrichter nicht nur bei Rote Karten und Gelb-Roten Karten unterstützen, sondern auch bei der Beurteilung von Eckbällen eingreifen. Das soll in Echtzeit geschehen, um den Spielfluss so wenig wie möglich zu stören. Ein Detail, das viele Fans überraschen dürfte: Der VAR wird nun auch prüfen, ob eine zweite Gelbe Karte korrekt war – allerdings nicht, ob überhaupt eine Gelbe Karte hätte gezeigt werden sollen.
Doch damit nicht genug: Um Zeitspiel zu unterbinden, werden neue Regeln für die Torhüter, Einwürfe und Abstöße eingeführt. Die sogenannte „Fünf-Sekunden-Regel“ soll sicherstellen, dass Torhüter den Ball zügig in Spiel bringen. Bei Einwürfen und Abstößen gilt künftig ein Countdown von nur fünf Sekunden – wird dieser überschritten, wechselt der Ballbesitz.
Auch bei Auswechslungen wird es strenger. Spieler, die nach einem Foulspiel behandelt werden, müssen eine Minute vom Feld bleiben, bevor sie wieder ins Spiel eingreifen können – sofern keine Gelbe oder Rote Karte gezeigt wurde. Und wer künftig beim Schiedsrichter protestiert und dabei das Gesicht verdeckt, riskiert eine Rote Karte. Ein klarer Appell, um Beleidigungen und diskriminierende Äußerungen zu verhindern.
Die neuen Regeln werden zweifellos für Diskussionen sorgen, doch eines ist klar: Die WM 2026 verspricht, spannender und fairer denn je zu werden. Die Schiedsrichter stehen vor einer neuen Herausforderung, die sie meistern müssen, um das Turnier zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Ki-unterstützung für präzisere abseitsentscheidungen
Ein weiterer Meilenstein ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) bei der Abseitserkennung. Mithilfe von 3D-Avataren der Spieler sollen die Entscheidungen noch präziser werden. Die FIFA kündigte an, dass jeder Spieler digital eingescannt wird, um auch bei schnellen Bewegungen eine zuverlässige Verfolgung zu gewährleisten. Gianni Infantino, der FIFA-Präsident, betonte, dass dies erst der Anfang einer spannenden Entwicklung sei.
