Var-machtausbau und tempospiel: ifab plant größere veränderungen im fußball
Ifab strebt erweiterte var-befugnisse an
Die Regelhüter des Fußballs, das International Football Association Board (IFAB), planen einen erheblichen Ausbau der Befugnisse der Video-Assistenten (VAR). Dies wurde am 3. Februar 2026 bekannt. Bereits zur Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) sollen die Änderungen in Kraft treten, sofern die Mitglieder des IFAB auf ihrer Generalversammlung am 28. Februar in Wales einer entsprechenden Agenda zustimmen. Eine Dreiviertelmehrheit ist für die Umsetzung erforderlich.

Neue zuständigkeitsbereiche für den var
Bislang dürfen VARs lediglich bei Toren, Elfmetern, Roten Karten und Verwechslungen bei Platzverweisen eingreifen. Nun soll der VAR auch Eckball-Entscheidungen sowie die zweite Verwarnung bei einer Gelb-Roten Karte überprüfen dürfen. Diese Erweiterung soll die Fairness im Spiel erhöhen und Fehlentscheidungen minimieren. Als Sportexperte bin ich gespannt, wie sich diese Neuerung auf den Spielverlauf auswirken wird.

Beschleunigung des spiels im fokus
Neben der Erweiterung der VAR-Befugnisse liegt der Fokus auf einer Beschleunigung des Spiels. Das IFAB plant verschiedene Regeländerungen, um den Spielfluss zu verbessern und unnötige Verzögerungen zu reduzieren. Die Intention ist klar: Der Fußball soll dynamischer und attraktiver werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Zuschauer weiterhin für diesen Sport zu begeistern.
Zeiten für auswechslungen und einwürfe sollen verkürzt werden
Ein konkreter Vorschlag sieht eine 10-Sekunden-Frist für Spieler beim Auswechselvorgang vor. Bisher galt diese Vorgabe lediglich für Torhüter. Zudem soll die Acht-Sekunden-Regel auf Einwürfe und Abstöße ausgeweitet werden. Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass das Spiel durch lange Unterbrechungen unnötig in die Länge gezogen wird.
Medizinische behandlung und rückkehr auf den platz
Spieler, die auf dem Platz medizinisch behandelt werden, sollen das Spielfeld verlassen und für einen festgelegten Zeitraum nicht zurückkehren dürfen. Diese Regelung soll sicherstellen, dass das Spiel nicht durch lange Behandlungen unterbrochen wird und gleichzeitig die Gesundheit der Spieler geschützt wird. Eine ausgewogene Lösung, wie ich finde.
Abseitsregel und körperkameras für schiedsrichter
Das Thema Abseitsregel bleibt weiterhin umstritten. Das IFAB-Board hat im Januar beschlossen, „mit Tests fortzufahren“, um eine präzisere und fairere Beurteilung zu ermöglichen. Außerdem sprechen sich die Regelhüter für den Einsatz von Körperkameras bei Schiedsrichtern aus, um mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. Dies könnte in Zukunft zu weniger Diskussionen führen.
Feedback erwünscht
Wir von TSV Pelkum Sportwelt freuen uns über Ihr Feedback zu diesen geplanten Regeländerungen. Haben Sie Anmerkungen oder Fragen? Schreiben Sie uns gerne direkt hier!
