Var-auszeichnung für bastian dankert: schiedsrichter-urgestein wird gewürdigt

Die Fußballwelt schaut auf die WM 2026, und ein deutscher Name taucht immer wieder auf: Bastian Dankert. Der 46-jährige Schiedsrichter wird von der FIFA für seine herausragende Arbeit als Video-Assistant-Referee (VAR) gewürdigt. Eine Anerkennung, die in der schnelllebigen Welt des Fußballs nicht selbstverständlich ist.

Ein var-pionier schreibt geschichte

Dankert gehört mittlerweile zu den erfahrensten und meist eingesetzten VARs im WM-Geschichtsbuch. Er ist der einzige Schiedsrichter, der bei drei WM-Turnieren als Video-Assistent im Einsatz war – eine Leistung, die seine Expertise und seinen unermüdlichen Einsatz unterstreicht. Auch in den aktuellen Spielen in Nordamerika ist er regelmäßig im VAR-Zentrum in Dallas aktiv, beispielsweise beim Duell der USA gegen Australien, das von Felix Zwayer geleitet wurde.

Doch es gibt auch Kritik. Sehbehinderte Fans in Norwegen äußerten Bedenken bezüglich der Lesbarkeit der Schriftzüge auf den Trikots. Die runeartigen Schriftzeichen erschwerten die Identifizierung der Spieler. Ein Problem, das zeigt, dass auch scheinbar kleine Details die Fußballerfahrung beeinträchtigen können – und die Notwendigkeit von Inklusivität in den Vordergrund rückt.

Von kongo bis los angeles: wm-impressionen

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Die WM 2026 hält weitere kuriose Geschichten bereit. So hat die DR Kongo bei ihrem zweiten Gruppenspiel gegen Kolumbien auf Michel Nkuka Mboladinga gehofft – den wohl berühmtesten Fan des Teams. Mboladinga, der bei jedem Spiel eine Statue von Patrice Lumumba imitiert, ist ein Symbol für das Land und seine Geschichte. Er wurde von Regierungschef Félix Tshisekedi in die offizielle Delegation aufgenommen.

Und dann ist da noch Iran. Nach dem torlosen Unentschieden gegen Belgien hinterließ das iranische Team eine Botschaft in der Kabine, in der es sich für die Gastfreundschaft in Los Angeles bedankte. Ein Zeichen des Respekts und der Wertschätzung, das im WM-Fieber nicht fehlen darf.

Die Fußball-WM 2026 ist mehr als nur ein Sportevent. Sie ist ein Spiegelbild von Kulturen, Emotionen und politischen Botschaften. Bastian Dankert, Michel Nkuka Mboladinga und das iranische Team haben in den letzten Tagen gezeigt, dass der Fußball weit mehr ist als nur das Ergebnis auf dem Platz.