Van veen schießt gegen littler: „baby-gesten sind einfach nicht okay!“,n
München – Die Darts-Szene brodelt! Nach dem hitzigen Duell zwischen Gian van Veen und Luke Littler bei der Premier League in Manchester hat der Niederländer nun in deutlichen Worten reagiert. Und es scheint, als sei die Luft zwischen den beiden Spielern alles andere als gesäubert.

Van veen lässt seiner frustration freien lauf
Im Rahmen des German Darts Grand Prix in München äußerte sich van Veen exklusiv gegenüber Sport1 zu den Vorfällen. „Ich denke immer noch dasselbe – bei Viaplay habe ich gesagt, was ich im Spiel gesehen habe“, erklärte der 23-Jährige, der sich sichtlich noch geärgert zeigte. Es geht um die Szene, in der van Veen einen Matchdart verwarf und Littler daraufhin mit einer, wie van Veen fand, unangemessenen Reaktion feierte.
„Ich habe mich etwas umgedreht, weil ich enttäuscht war, dass ich das Doppel nicht getroffen habe. Dann schaue ich hoch und sehe Luke Littler, wie er feiert, weil ich verfehlt habe. Ich denke, das ist nicht normal. Ja, man ist da oben alleine, aber man jubelt nicht, wenn dein Gegner verfehlt. Dann sehe ich, wie er weinerliche Baby-Gesten in meine Richtung macht, das macht man einfach nicht“, so van Veen mit Nachdruck. Die Zuschauer hatten bereits auf van Veens verpassten Matchdart reagiert, was die Situation zusätzlich anheizte.
Littler kontert mit Spott: Doch Littler ließ die Worte des Niederländers nicht unkommentiert. In seiner Instagram-Story teilte er van Veens Zitat und versah es mit lachenden Emojis. Zudem postete er einen Screenshot seiner eigenen Major-Titel, was als deutliche Provokation gewertet werden kann.
Es gab keinen direkten Kontakt zwischen den beiden Spielern seit dem Vorfall, bestätigte van Veen. „Nein, das war das Einzige. Ich denke, er macht dieses Wochenende einen wohlverdienten Urlaub und wir sprechen wahrscheinlich wieder am Donnerstag bei der Premier League. Und wenn nicht, dann ist das so. Wir haben noch viele Duelle vor uns und werden das am Dartboard austragen.“
Van Veen betonte aber, dass er keinen Groll hege. „Ich habe meine Meinung, was passiert ist. Dabei werde ich bleiben. Wenn er das nicht mag, dann ist das sein Problem“, ließ er wissen. Ob dieser Disput die zukünftige Beziehung der beiden Spieler beeinflussen wird, liegt nun an Littler selbst. Am Sonntag trifft van Veen beim German Darts Grand Prix auf William O’Connor – ein neues Kapitel in seiner Darts-Saga beginnt.
