Van der poel gegen pogacar: wetten explodieren vor der 117. mailand-sanremo

Die Buchmacher sind in Aufruhr. Am Samstag, 21. März 2026, startet um 10 Uhr in Pavia die 117. Mailand-Sanremo – und die Quoten schwanken wie das Wetter am Ligurischen Meer. Mathieu Van der Poel, Doppelsieger von 2023 und 2025, steht bei 2,30, Tadej Pogačar, noch ohne Sieg in der „Classicissima“, wird zwischen 2,75 und 3,00 gehandelt. Die Wette ist offen, die Nerven blank.

Die italienische hoffnung heißt ganna

Die italienische hoffnung heißt ganna

Filippo Ganna, letztes Jahr Zweiter, liegt bei 10,00 bis 11,00 – ein Wert, der sich nach 298 km über Turchino, Cipressa und Poggo schnell in Luft auflösen kann. Die letzte italienische Triumphfahort stammt von Vincenzo Nibali 2018. Seitdem herrschen die Ausländer. Regenwahrscheinlichkeit: 20 Prozent. Das reicht, um die Fernlenkung der Fahrer zu verrücken zu spielen.

Jasper Philipsen, Sieger 2024, wird mit 11,00 bedacht, Tom Pidcock nach seinem Coup bei der Mailand-Turin mit 16,00. Doch die echten Gewinner sind die Buchmacher: Sie haben diese Saison bereits 1,8 Mio Euro auf Van der Poel und Pogačar eingesammelt – ein Volumen, das in den letzten Tagen um 34 Prozent stieg.

Die Favoriten selbst schweigen. Van der Poel trainierte diese Woche hinter verschlossenen Toren am Poggio, Pogačar ließ sich in Monaco mit neuen 54-mm-Laufrädern fotografieren. Beide wissen: Wer in Sanremo gewinnt, schreibt Geschichte. Wer verliert, landet in den Wetquoten – und im kollektiven Gedächtnis der Fans.