Van der poel demontiert konkurrenz im omloop – siegesserie geht weiter
Mathieu van der Poel hat den Omloop Nieuwsblad für sich entschieden, und das mit einer Performance, die an Dominanz kaum zu übertreffen war. Der Niederländer distanzierte seine Rivalen auf dem legendären Grammont und fuhr einen beeindruckenden Solosieg.

Ein debüt, das in die geschichtsbücher eingeht
Dass van der Poel den Omloop Nieuwsblad bisher nicht auf seinem Palmarès führte, lag schlicht daran, dass er ihn noch nie bestritten hatte. Eine Lücke, die er nun im ersten Anlauf schloss – eine Leistung, die an Michele Bartoli im Jahr 2001 erinnert. Nach einer starken Cross-Saison mit bereits acht Weltmeistertiteln, zeigte van der Poel, dass er auch auf der Straße weiterhin unantastbar ist.
Die Bedingungen waren alles andere als ideal: Regen peitschte über die Strecke zwischen Brügge und Ninove. Doch van der Poel ließ sich nicht beirren. Er meisterte mehrere brenzlige Situationen, bewies einmal mehr seine außergewöhnlichen Fahrkünste und setzte sich schließlich auf dem Grammont entscheidend von der Konkurrenz ab. Die folgende 16 Kilometer lange Soloflucht war dann lediglich noch eine Formsache.
Mit diesem Sieg verbucht van der Poel bereits seinen 57. Erfolg als Profi-Radsportler. Nun stellt sich die Frage, ob er auch am morgigen Kuurne-Brüssel-Kuurne teilnehmen wird. Andernfalls wird man ihn vom 9. bis 15. März bei der Tirreno-Adriatico wiedersehen, bevor es dann zur Milano-Sanremo geht.
Die Art und Weise, wie van der Poel den Omloop kontrolliert und gewonnen hat, lässt wenig Zweifel daran, dass er auch in diesem Jahr zu den absoluten Top-Favoriten bei den Klassikern zählen wird. Seine Konkurrenz muss sich etwas einfallen lassen, um ihn zu stoppen. Aber das ist leichter gesagt als getan.
57 Siege – eine beeindruckende Zahl, die die Karriere von Mathieu van der Poel eindrucksvoll unterstreicht. Er ist ein Ausnahmekönner, der den Radsport in seinen Bann zieht und seine Fans immer wieder aufs Neue begeistert. Die Saison der Klassiker verspricht, mit ihm an der Spitze, eine spannende und aufregende Angelegenheit zu werden.
