Valverde: „ich träume davon, die wm-trophäe zu halten!“, sagt er

Federico Valverde ist in Uruguay gelandet, bereit, sich der Nationalmannschaft anzuschließen und mit voller Kraft auf die bevorstehende Weltmeisterschaft zuzusteuern. Der Mittelfeldspieler des Real Madrid hat ein klares Ziel vor Augen: den Gewinn des prestigeträchtigen Turniers. Seine Ankunft im Land sorgte für Aufsehen, und Valverde ließ keinen Zweifel daran, dass er fest entschlossen ist, diesen Traum zu verwirklichen.

Valverde übernimmt führungsrolle und blickt nach vorne

Valverde, der nun eine der Kapitänsrollen im Team von Trainer Marcelo Bielsa übernimmt, betonte die Bedeutung der Geschlossenheit des Kaders. „Wir haben diese Vorstellung verinnerlicht und würden uns freuen, wenn wir sie wiederholen könnten, damit sich Uruguay stolz fühlen kann“, erklärte er den Medienvertretern. Er sieht die Verantwortung, die mit der Rolle des Anführers einhergeht, als eine „liebevolle Last“ und ist bereit, die Erwartungen zu erfüllen.

Die Erinnerung an das historische Ergebnis von 2010, als Uruguay bis ins Halbfinale vorstieß und den vierten Platz belegte, motiviert das Team zusätzlich. Valverde und seine Kollegen wollen diese Leistung wiederholen und die Fans begeistern. „Es gab Zeiten, in denen man kleine Hindernisse im Fußball und im Leben überwinden muss, um zu lernen und zu wachsen“, reflektierte er über die Herausforderungen, denen er sich gestellt hat.

Einigung nach internen spannungen: valverde blickt nach vorne

Einigung nach internen spannungen: valverde blickt nach vorne

Ein kürzlich aufgetretener Konflikt mit seinem Teamkollegen Aurélien Tchouaméni im Real Madrid sorgte für Schlagzeilen. Valverde sprach das Thema offen an und betonte, dass er von der Unterstützung des Vereins und der Fans profitiert habe. „Ich fühle mich sehr gut. Ich hatte die Unterstützung und Zuneigung aller Fans von Real Madrid und auch des Vereins“, sagte er. Er sieht den Vorfall als eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung und ist zuversichtlich, dass er gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgehen wird.

Valverde zeigte sich zudem flexibel bezüglich seiner Position auf dem Feld. Obwohl er hauptsächlich im Mittelfeld agiert, ist er bereit, als rechter Verteidiger eingesetzt zu werden, sollte der Trainer dies verlangen. „Ich akzeptiere das natürlich. Der Trainer hat das Sagen, und man träumt immer davon, in der Startelf zu stehen“, erklärte er.

Die Abwesenheit von Nahitan Nández im uruguayischen Kader bedauert Valverde sehr. „Es tut mir leid für ihn. Wir spielen seit vielen Jahren zusammen, und ich weiß, wie er sich fühlt, aber wir müssen die Entscheidung des Trainers respektieren“, sagte er. Die dadurch geöffnete Möglichkeit, als Rechtsverteidiger zu spielen, nimmt er freudig an.

Das jüngste Freundschaftsspiel gegen England, das Uruguay mit 1:1 unentschieden beendete, gab Valverde Anlass zur Hoffnung. „Wir haben ein großartiges Spiel gezeigt und dieses Spiel von der hohen Pressung und dem schnellen Angriff erreicht. Wir müssen uns darauf verstärken, was noch vor uns liegt“, schloss er.