Vallejo fällt aus: albacete bangt vor duell in andorra
Schock für Albacete! Nur zwei Tage vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Andorra muss Trainer Alberto González einen weiteren Rückschlag verkraften: Jesús Vallejo steht nicht zur Verfügung. Die Verletzungslage des Teams spitzt sich weiter zu und stellt González vor große Herausforderungen bei der Aufstellung. Doch das ist nicht alles: Die Personalie Vallejo wirft auch ein schlechtes Licht auf die Verhandlungen um eine mögliche Vertragsverlängerung.
Verlängerungsgespräche festgefahren – fokus auf das spiel
„Es gibt keine Fortschritte, alles steht still“, erklärte González auf die Frage nach einer möglichen Verlängerung von Vallejos Vertrag. Der Fokus liegt ganz klar auf dem bevorstehenden Duell in Andorra, einem weiteren Test im hart umkämpften Liga Hypermotion. Diese Liga, so betonte der Coach, sei „äußerst zäh“ und fordere von den Teams höchste Konzentration und Flexibilität. Die Dynamik in der Liga sei entscheidend: Eibar fand ohne Trainerwechsel zum Erfolg, Málaga profitierte von einer Trainerberührung, und Andorra erlebt nun eine Phase der Anpassung nach einem Trainerwechsel – ein „Bauch“, wie González es nannte, ähnlich dem, den Racing oder Castellón durchlebten.
Die letzten Spieltage zeigen deutlich, wie eng die Verhältnisse sind. „Es fällt schwer, den Wert des eigenen Teams richtig einzuschätzen, denn man will immer mehr“, so González. Er beobachtete die Spiele von Mirandés, Huesca gegen Zaragoza und Cádiz mit Spannung und erkannte die hohe Anspannung, die in diesen Partien herrschte. Die Auswärtsschwäche mancher Traditionsvereine verdeutlicht die Schwierigkeit, in dieser Liga Punkte zu holen.

Der skandal von huesca: ein appell an die emotionen
Besonders schockiert zeigte sich González von den Ereignissen im Spiel Huesca-Zaragoza. Die unsportliche Aktion von Andrada, einem Torwart, der die Kontrolle verlor, wurde von ihm aufs Schärfste verurteilt. „Solche Dinge müssen unbedingt vermieden werden“, erklärte der Coach. Auch wenn er die Emotionen in einem Hochdrucksituation am Spielfeld nachvollziehen kann, mahnte er zur Selbstbeherrschung. „Wir müssen wissen, wie wir uns verhalten, denn wir schaden letztendlich dem Image des Fußballs.“
González stellte sich die Frage, wie er selbst reagieren würde, wenn einer seiner Torhüter in einen solchen Ausbruch verfallen sollte. Seine Antwort war eindeutig: „Jeder kann einmal die Nerven verlieren, aber wenn es sich um ein wiederholtes Verhalten handelt, will ich diese Person nicht im Team haben.“ Die Hoffnung ist, dass der Vorfall in Huesca eine Ausnahme bleibt und die Spieler die Bedeutung von Professionalität und Respekt stets im Blick behalten.
