Valencia kämpft sich in dramatischer overtime zum sieg!

Ein Basketballspiel, das in die Annalen der Playoffs eingehen wird: Valencia und Joventut lieferten sich eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die erst in der Overtime entschieden wurde. 118:117 lautete der Endstand nach einem Spiel, das mehr als nur Spannung bot – es war ein Spektakel für die Augen.

Die penya kratzt sich zurück ins spiel

Die penya kratzt sich zurück ins spiel

Nur 24 Stunden nach einem klaren Sieg des FC Barcelona gegen Joventut, präsentierte sich das Team aus Badalona in Valencia von einer ganz anderen Seite. Die Ausgangslage war klar: Valencia, nach dem Ausscheiden des Real Madrid zum Favoriten für den Titel erklärt, erwartete eine mühelose Angelegenheit. Doch Joventut zeigte von Beginn an, dass sie nicht ohne Kampf aufgeben würden. Sie lieferten sich ein wahres Torfestival mit den Taronjas, das schließlich den drittbesten Wert der gesamten Playoff-Historie erzeugte – satte 235 Punkte auf der Anzeigetafel.

Besonders beeindruckend war, dass Joventut nicht nur den Offensivdruck von Valencia standhielt, sondern in vielen Momenten sogar übertraf. Zehn Spieler auf beiden Seiten brachen die Schallmauer der zehn Punkte, ein Beweis für die ausgeglichenen Kräfteverhältnisse. Montero führte die Heimmannschaft mit 27 Punkten und acht Assists an, unterstützt von Taylor (19, 11 Rebounds, 4 Assists), Badio (15), Pradilla (16) und Costello (13). Auf Seiten der Penya brillierte einmal mehr Ricky Rubio mit 22 Punkten, vier Rebounds, elf Assists und sechs verursachten Fouls – eine Leistung, die seinen Wert als kompletten Spieler unterstreicht. Parker (19), Hunt (19), Hanga (12) und Hakanson (12) komplettierten das starke Penya-Line-up.

Schon in den ersten Minuten demonstrierte Joventut ihre Entschlossenheit, mit Treffern von Hanga, Ruzic und Hakanson früh eine Führung zu erzielen. Valencia konterte mit einem 15:4-Teilresultat, angetrieben von Badio und Costello, und übernahm die Kontrolle. Doch Joventut ließ sich nicht entmutigen und schlug mit einem 1:13-Run zurück, initiiert durch Hakanson und Hanga. Der dritte Viertel war ein Feuerwerk des Offensivbasketballs, in dem Parker und Montero ihre Treffsicherheit demonstrierten. Obwohl Hakanson, Ricky und Parker kurzzeitig die Führung an Joventut zurückgaben, gelang es Valencia durch einen entscheidenden Dreier von Pradilla, die Partie in die Overtime zu retten.

Die letzte Minute der Overtime gehörte Ricky Rubio, der mit einem Dreier seine Mannschaft erneut in Führung brachte. Doch Montero antwortete mit einem Korb, gefolgt von einem erfolgreichen Freiwurf von Birgander und schließlich dem spielentscheidenden Korb von Montero. Ein letzter, aussichtsloser Dreierversuch von Hunt brachte nichts mehr – Valencia hatte sich ein hart erkämpftes Erfolgserlebnis gesichert.

Die Partie offenbarte einmal mehr: Im Basketball ist alles möglich. Die Vorhersagen sind oft Schall und Rauch, und selbst vermeintlich klare Favoriten müssen bis zum letzten Moment kämpfen.