Valencia basket reagiert auf spuckattacke: olympiakos fordert konsequenzen
Spuckattacken statt Fair Play – im Roig Arena eskaliert die Gewalt. Olympiakos-Präsident Panagiotis Angelopoulos und sein Gefolge wurden nach dem Euroleague-Spiel am Dienstagabend beschimpft und bespuckt. Das bestätigt Valencia Basket gegenüber EFE und kündigt sofortige Ermittlungen an.
Die Szene spielte sich ab, nachdem Valencia Basket gegen Olympiakos Piräus 83:81 gewonnen hatte. Laut griechischen Medienberichten wurde die Eigentümerfamilie des Euroleague-Rivalen beim Verlassen der Arena von mehreren Zuschauern attackiert. Angelopoulos‘ Sohn und weitere Begleiter sollen ebenfalls betroffen sein.

Valencia will täter identifizieren und sperren
Der spanische Klub hat sich umgehend mit Olympiakos in Verbindung gesetzt. „Wir prüfen die Vorwürfe sorgfältig“, heißt es in einer internen Mitteilung. „Falls sich die Berichte bestätigen, werden wir die Verantwortlichen identifizieren und sofort disziplinarische Maßnahmen ergreifen.“
Das Problem: Die Roig Arena verfügt über ein umfangreiches Kamerasystem. Sicherheitskräfte und Ordner wurden bereits befragt. Die Bildauswertung läuft. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitslücken in spanischen Basketballarenen – trotz verschärfter Maßnahmen nach Vorfällen in der Vergangenheit.
Für Olympiakos ist das nicht nur eine Frage des Anstands. Der Klub prüft rechtliche Schritte. „Wir erwarten von der Euroleague klare Konsequenzen“, sagte ein Clubsprecher. Die Liga selbst hat sich bisher nicht geäußert.
Valencia Basket steht unter Druck. Der Klub droht ein Imageschaden – und möglicherweise eine teure Strafe. Denn die Euroleague hat in der Vergangenheit hart durchgegriffen, wenn Sicherheitsvorschriften missachtet wurden.
