Vaduz festigt tabellenführung: erneuter sieg in neuenburg!

Der FC Vaduz hat im ferner Duell gegen den FC Stade Nyonnais einen wichtigen Sieg errungen und damit seine Position an der Spitze der Challenge League weiter gefestigt. Mit einem 3:1-Erfolg demonstrierte das Team von Marc Schneider seine Ambitionen im Aufstiegsrennen und setzt die Konkurrenz, allen voran den FC Aarau, unter erheblichen Druck.

Die vaduzer offensive glänzt – beyer im torraum unaufhaltsam

Die Partie in Neuenburg verlief für Vaduz ausgesprochen erfreulich. Bereits nach einer Standardsituation brachte Niklas Lang die Gäste in Führung (26.). Brian Beyer sorgte kurz vor der Pause mit seinem ersten Treffer für eine beruhigende 2:0-Führung (40.). Der vom FC Winterthur ausgeliehene Stürmer hat sich in den letzten Spielen zu einem regelrechten Schlüsselspieler entwickelt. Beyer bewies seine Torjägerqualitäten erneut, als er in der 83. Minute den Sack mit seinem zweiten Treffer für den Endstand von 3:0 zu machte. Sechs Tore in fünf Partien – eine beeindruckende Quote!

Torwart Leon Schaffran erwies sich ebenfalls als entscheidender Faktor, indem er zahlreiche Abschläge der Nyonnais entschärfte. Ein unglücklicher Rückpass von Milos Cocic in der Nachspielzeit führte zwar zu einem Ehrentreffer für die Gastgeber (91.), doch der Sieg war bereits sicher. Der Vorsprung auf den FC Aarau, der am Samstag auswärts gegen Wil antreten wird, beträgt nun fünf Punkte. Das bedeutet: Vaduz hat die Kontrolle über sein Schicksal selbst in der Hand.

Rapperswil setzt sich durch, carouge hadert mit der überzahl

Rapperswil setzt sich durch, carouge hadert mit der überzahl

Parallel zum Spiel in Neuenburg setzte sich der FC Rapperswil-Jona gegen den Etoile Carouge mit 2:1 durch. Oscar Correia brachte die Gäste zwar früh in Führung, doch Florian Kamberi gelang per Foulelfmeter der Ausgleich. Janis Lüthi sorgte nach dem Seitenwechsel für den Siegtreffer der Rapperswiler. Die Rote Karte gegen Ivann Strohbach in der Schlussphase (74.) ließ die Rapperswiler zwar in Überzahl agieren, doch die drei Punkte waren sicher.

Die Tabelle sieht wie folgt aus: Vaduz hat nun die Möglichkeit, den Abstand weiter auszubauen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, aber die Vaduzer sind auf dem besten Weg, die Super League in Reichweite zu haben. Die Mannschaft von Marc Schneider beweist, dass sie nicht nur über individuelle Klasse verfügt, sondern auch über eine beeindruckende mannschaftliche Geschlossenheit und taktische Flexibilität.