Usbekistan: überraschender empfang trübt testspiel gegen oranje!
New York City – Ein ungewöhnlicher Empfang für die usbekische Nationalmannschaft vor dem Testspiel gegen die Niederlande sorgte für Gesprächsstoff. Während die Mannschaft um Trainer Fabio Cannavaro sich teuer verkaufte, offenbarte ein merkwürdiges Security-Prozedur im Icahn Stadium ein mögliches Kommunikationsproblem. Der Spielercheck, der offenbar nur Usbekistan betraf, wirft Fragen auf.

Die kontrolle im detail: ein kuriose szene
Wie Videoaufnahmen auf X zeigen, wurden die usbekischen Spieler bereits bei der Ankunft im Stadion von Sicherheitskräften erwartet. Der Bus des Teams wurde von Männern in blauer Uniform mit tragbaren Metalldetektoren empfangen. „Sie sagten zu mir, das seien die Regeln, aber am Ende wurden nur wir kontrolliert“, erklärte Cannavaro nach dem Spiel sichtlich irritiert. Ein Spürhund schnüffelte zudem an den Taschen der Spieler, die zuvor aus dem Gepäckfach des Busses entladen worden waren. Die Bilder wirken surreal: eine lange Schlange wartender Fußballer, jeder einzeln von einem einzigen Gerät abgescannt, während das Spiel bereits unmittelbar bevorstand.
Die Leistung auf dem Platz ließ sich davon jedoch nicht beeinflussen. Usbekistan zeigte eine beachtliche Leistung gegen das favorisierte Oranje, unterlag aber letztlich knapp mit 1:2. Cody Gakpo erzielte für die Niederlande beide Tore per Elfmeter (32., 90.+8), während Igor Sergejew in der Nachspielzeit für Usbekistan traf (90.+2).
Die Tatsache, dass gerade diese außergewöhnliche Kontrolle nur die usbekische Mannschaft betraf, bleibt unklar. Es wirft Fragen nach den Hintergründen und der Organisation des Testspiels auf. Fabio Cannavaro äußerte sich diplomatisch, betonte aber, dass die Situation „merkwürdig“ gewesen sei.
Für Usbekistan, das sich erstmals für eine WM-Endrunde qualifiziert hat, geht es in den kommenden Gruppenspielen gegen Kolumbien (17. Juni), Portugal (23. Juni) und die Demokratische Republik Kongo (27. Juni) weiter. Die Niederländer hingegen gelten als Mitfavoriten in Gruppe F, wo sie auf Japan, Schweden und Tunesien treffen. Die ungewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen mögen in den Hintergrund getreten sein, doch sie bleiben ein deutliches Zeichen für die zunehmende Bedeutung von Sicherheit und Kontrolle im modernen Fußball.
