Urbig hält dagegen: bayern brennt die torwart-frage vor atalanta-kracher aus

Jonas Urbig spielt, Manuel Neuer schaut. Nach 17 Tagen Zitterpartie hat Vincent Kompany die Personalie klar gemacht – und den Chef gleichzeitig gedemütigt. «Wenn morgen früh nichts Kaputtes passiert, steht Urbig im Kasten», sagte der Belgier knapp. Die Botschaft: Die Medizin, nicht der Mythos, entscheidet.

Neuer kommt zu spät – und prescott lauert

Der 38-jährige Weltmeister war am Dienstag erstmals wieder voll im Mannschaftstraining, zog nach dem Muskelfaserriss aber die Kurve. «Er hätte es riskiert, wir nicht», erklärte Kompany. Sollte Urbig in der Nacht einen Schnupfen bekommen, rückt nicht die Legende, sondern Leonard Prescott zwischen die Pfosten. Der 21-jährige US-Boy hat in München noch keein Pflichtspiel absolviert – und würde direkt im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League debütieren.

Tom Bischof, Mittelfeld-Talent und möglicher Startelf-Kandidat, schickt vorab Vertrauen: «Egal, wer hinten steht – wir spielen vorne Pressing, nicht Paranoia.» Die Worte klingen wie eine Kampfansage an Atalanta, die im Hinspiel (1:2) bereits die erste Lücke fand.

Die zahl, die nagelsmann frostig macht

Die zahl, die nagelsmann frostig macht

Seit 2020 verlor der FC Bayern jedes CL-Rückspiel, in dem Neuer fehlte. Die Statistik lautet: 0 Siege, 3 Niederlagen, 4:11 Tore. Urbig soll diese Serie stoppen – oder Prescott wird zur Not die nächste York-Anekdote. Die Entscheidung fällt 24 Stunden vor Anpfiff, aber die Richtung steht: Bayern setzt auf Jugend statt auf Mythos.

Die Kurve ist klar: Urbig spielt, Neuer winkt, Prescott grinst. Und Atalatta? Die muss jetzt beweisen, dass sie nicht nur gegen Legenden, sondern auch gegen Leidenschaft gewinnen kann.