Sanremo: die noten der finalisten – wer überzeugt?

Sanremo steht am Rande des Urteils. Die 30 „großen“ Namen des italienischen Songfestivals haben sich in der entscheidenden Nacht im Teatro Ariston präsentiert. Wir werten, analysieren und filtern die Performance heraus, die wirklich zählt. Es geht um mehr als nur Punkte – es geht um das Statement.

Francesco renga und raf – solide, aber ohne überraschungen

Francesco Renga lieferte mit einer soliden Performance ab, die jedoch nicht über ein 6,5 hinausging. Gleiches gilt für Chiello, der ebenfalls mit einer 6,5 bewertet wurde. Raf hingegen erreichte ebenfalls nur ein 6. Die Darbietungen waren technisch sauber, doch es fehlte der zündende Funke, die Gänsehaut. Die Konkurrenz schläft nicht, und in diesem Jahr ist sie besonders stark.

Nino Frassica sorgte mit seinen Sketchen für Auflockerung, Carlo Conti als künstlerischer Leiter und die Moderatorinnen Laura Pausini und Giorgia Cardinaletti für die nötige Eleganz. Aber letztendlich sind es die Sänger, die im Rampenlicht stehen. Und einige haben mehr überzeugt als andere.

Die Bewertung ist natürlich subjektiv. Musik ist Geschmackssache. Aber ein erfahrener Beobachter erkennt schnell, wer die Nerven im Griff hat und wer unter dem Druck versagt. Die Spannung ist greifbar. Der Siegerpokal ist zum Greifen nah.

Es bleibt abzuwarten, wie die Jury und das Publikum abstimmen werden. Die Show ist noch lange nicht vorbei. Und eines ist sicher: Sanremo 2026 wird in die Geschichte eingehen – egal wer am Ende gewinnt. Die Performance von Renga, Chiello und Raf war zwar respektabel, aber nicht ausreichend, um sich an die Spitze zu kämpfen. Sie werden sich mit einem Platz im Mittelfeld zufriedengeben müssen. Die echten Überraschungen kommen erst noch.

Die kommenden Stunden werden zeigen, wer die Nerven behält und wer unter dem Druck zusammenbricht. Sanremo – ein Fest der Emotionen, der Musik und des Dramas.