Popp plantet zukunft: trainerin im männerbereich?

Alexandra Popp, die Legende des deutschen Frauenfußballs, denkt nach ihrer Karriere bereits über den nächsten Schritt nach – und der könnte überraschend im Männerbereich liegen. Die 35-Jährige, die im Sommer vom VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund wechselt, äußerte sich bei Sky über ihre Pläne und ließ damit aufhorchen.

Ein neues kapitel nach 14 jahren wolfsburg

Ein neues kapitel nach 14 jahren wolfsburg

Nach 14 Jahren beim VfL Wolfsburg, in denen sie 21 Titel gewann, steht für Alexandra Popp ein neuer Lebensabschnitt bevor. Der Wechsel zu Borussia Dortmund, ihrem Herzensklub, markiert den Beginn eines neuen Kapitels. Doch was kommt nach der aktiven Karriere? Popp scheint sich bereits Gedanken darüber gemacht zu haben.

„Vielleicht lande ich hinterher doch als Trainerin auf dem Platz, ich weiß es nicht“, so die ehemalige DFB-Kapitänin. Dabei betonte sie, dass es ihr „egal“ wäre, ob sie bei einer Männer- oder Frauenmannschaft tätig wäre. Entscheidend sei, dass die Chemie stimmt: „Mein Charakter müsste zur Mannschaft passen.“ Diese Aussage deutet auf eine Frau hin, die nicht nur taktisches Verständnis besitzt, sondern auch die Fähigkeit, eine Mannschaft zu führen und zu motivieren.

Doch bevor Popp in die Trainerlaufbahn einsteigt, möchte sie erst einmal durchatmen. „Wenn ich nicht mehr spiele, dann will ich auch mal eine gewisse Zeit selbstbestimmt sein, frei sein. Machen, was ich will, reisen, oder was auch immer“, erklärte die Olympiasiegerin von 2016. Diese Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit ist verständlich nach einer Karriere auf höchstem Niveau, die von Disziplin und Leistung geprägt war.

Aktuell konzentriert sich Popp jedoch auf den Abschied von Wolfsburg. Im DFB-Pokalfinale am Donnerstag (16.00 Uhr/ZDF und Sky) trifft der Rekordsieger aus Niedersachsen auf den Titelverteidiger und deutschen Meister Bayern München. Ein letztes Highlight, um ihre beeindruckende Zeit beim VfL gebührend zu verabschieden.

Die Frage, ob Alexandra Popp tatsächlich als Trainerin im Männerbereich Fuß fassen wird, bleibt vorerst offen. Aber eines ist sicher: Ihre Erfahrung, ihr Führungsqualitäten und ihre Leidenschaft für den Fußball werden ihr bei jedem weiteren Schritt zugutekommen. Die Fußballwelt wird gespannt beobachten, welchen Weg die geborene Anführerin einschlagen wird.