Mailänder winterspiele: ein blick hinter die kulissen der medienzentren
- Die winterspiele in mailand und cortina: ein abschied vom medienrummel
- “Verteilte” spiele erfordern flexible lösungen
- Die bedeutung von info-desks und nähe zu den arenen
- Kuriositäten und spezielle wünsche der journalisten
- Ein starkes team im hintergrund
- Video: spektakuläre drohnenaufnahmen der eröffnungsfeier
- Aktuelle medaillenbilanz
Die winterspiele in mailand und cortina: ein abschied vom medienrummel
Mit dem letzten Wettkampftag endete auch die Zeit für über 3000 akkreditierte Journalisten (ohne Sendervertreter), die seit dem 6. Januar – und teils schon früher – nach Italien kamen, um diese spannende Ausgabe der Winterspiele zu begleiten. Die Organisation dieser großen Zahl an Medienvertretern und die Erfüllung ihrer vielfältigen Bedürfnisse, insbesondere bei den erstmalig dezentral ausgetragenen Spielen, war eine Herausforderung. Dank des Press Operations Teams gelang es jedoch, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

“Verteilte” spiele erfordern flexible lösungen
„Einige Veranstaltungsorte eigneten sich besonders gut, da sie bereits Kongresszentren waren,“ erklärt Valentina Comoretto, die Verantwortliche für das Press Operations Team. Das Hauptmedienzentrum in Mailand, im Stadtteil City Life, war ein architektonisch ansprechender Komplex mit eleganten Ruhezonen und Blick ins Grüne. Es fand bei den ausländischen Journalisten großen Anklang, viele verbrachten hier fast ihre gesamte Zeit außerhalb der Wettkämpfe. Die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln und einem gut sortierten Einkaufszentrum wurde besonders geschätzt, ebenso wie die zuverlässige technische Ausstattung.

Die bedeutung von info-desks und nähe zu den arenen
Auch in den verschiedenen Venue Media Centren, den Medienzentren an den Wettkampfstätten, funktionierte alles reibungslos. „In jeder Pressestelle gab es einen Info-Desk, da wir uns in die Lage derjenigen versetzten, die neu in der Region sind und nicht wissen, wie sie sich bewegen sollen, wo die Pressekonferenzen stattfinden und wo sie Arbeitsplätze finden,“ so Comoretto. Die Nähe der Pressestellen zu den Wettkampfstätten war ebenfalls entscheidend, auch wenn dies nicht immer einfach umzusetzen war.

Kuriositäten und spezielle wünsche der journalisten
Die Bandbreite der Wünsche war groß. „Der ungewöhnlichste Wunsch? Wir Italiener sind weltweit für unser Essen bekannt, und trotz der Winterspiele wurde uns am häufigsten nach Eis gefragt!“ lacht Comoretto. Schnell wurde ein Eisladen im Main Center eingerichtet, der großen Anklang fand. Weitere oft genutzte Services waren die Wäscherei, die von den Journalisten, die oft mehrere Wochen unterwegs waren, sehr geschätzt wurde, sowie der Fotoservice für Fotografen, der Merchandising-Shop und der Supermarkt, um den Alltag zu erleichtern.
Ein starkes team im hintergrund
Der Erfolg des Press Operations Teams beruht auf dem Einsatz von 130 Mitarbeitern, rund 750 Freiwilligen und einer durchdachten, integrierten Planung. Die Organisation eines solchen Großereignisses ist ein komplexes Unterfangen, das nur durch die kooperative Arbeit vieler Menschen gelingen kann.
Video: spektakuläre drohnenaufnahmen der eröffnungsfeier
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Mailand wurde aus der Vogelperspektive mit einer Drohne gefilmt. Die atemberaubenden Bilder des San Siro Stadions sind ein beeindruckendes Zeugnis der Veranstaltung. (Hinweis: Hier wäre ein Link zum Video einzufügen)
Aktuelle medaillenbilanz
Die aktuelle Medaillenbilanz der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina finden Sie hier: (Hinweis: Hier wäre ein Link zur Medaillenbilanz einzufügen)
