Idoli: matteo paolillo gesteht seine motorrad-leidenschaft – und die angst vor der rennstrecke!
Matteo Paolillo, bekannt aus der Kultserie Mare fuori und aktuell in dem Film Idoli – Fino all'ultima corsa zu sehen, hat im Rahmen des Filming Italy Sardegna Festivals ein paar pikante Details über seine Beziehung zu Motorrädern verraten. Während er auf der Leinwand als Antagonist des jungen Rennfahrers Edu eine beeindruckende Figur abgibt, offenbart Paolillo eine überraschende Mischung aus Begeisterung und Respekt vor dem Motorradsport.
Von liberty 50 bis honda x-adv: eine pragmatische liebe zum motorrad
Paolillos Affinität zu Motorrädern ist keineswegs eine romantische, sondern vor allem eine praktische. „Mit dem Motorino bin ich als Jugendlicher in die Costiera Amalfitana gefahren“, erinnert sich der Schauspieler. Ein Liberty 50 diente damals als zuverlässiges Transportmittel, weit entfernt von riskanten Stunts. Doch mit dem Umzug nach Rom änderte sich alles. „Nach Jahren der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel habe ich mir vor vier Jahren eine Honda X-ADV 750 gekauft – das hat mein Leben wirklich verändert!“, schwärmt er. Die Entscheidung für ein Modell mit Automatikgetriebe sei in der römischen Innenstadt, wo Staus an der Tagesordnung sind, eine klare Überlegung gewesen. Die Vielseitigkeit der X-ADV, die auch für unbefestigte Straßen geeignet ist, überzeugt ihn vollends.
„Sie ist einfach die ideale Maschine für mich“, so Paolillo über seine schwarze Honda. Ein Name für sein treues Gefährt hat er allerdings noch nicht gefunden.

Ein tag auf der rennstrecke: mehr spaß als angst?
Die Dreharbeiten zu Idoli brachten Paolillo näher an die Welt des Rennsports heran. Obwohl er selbst keine Motorräder auf der Rennstrecke gesteuert hat – „Das dürfen selbst Stuntmen nicht, nur ehemalige Profi-Racer“, erklärt er – erlebte er die Atmosphäre hautnah. Ein besonderes Erlebnis war der Tag, an dem er und sein Kollege Óscar Casas, der den Protagonisten Edu verkörpert, gemeinsam mit einem Kamerateam eine Runde auf dem Circuit absolvieren durften. „Das war witzig! Wir wurden von den Fans gefeiert, aber niemand kannte mich. Da fragte man sich: ‚Wer ist der denn?‘“, lacht Paolillo. Er gab zu, sich zu diesem Zeitpunkt in die Rolle des Rennfahrers zu vertiefen und Autogramme als solcher zu geben.
Trotz seiner Faszination für den Motorradsport gesteht Paolillo eine gewisse Angst vor dem Fahren auf der Rennstrecke ein. „Ich würde gerne mal fahren, aber ich habe ein bisschen Angst“, gibt er ehrlich zu. Seine Leidenschaft gilt jedoch vor allem entspannten Fahrten durch die malerische Landschaft der Val d'Orcia, die er als „etwas Besonderes“ beschreibt.
Paolillos offene Worte zeigen, dass die Faszination für Motorräder nicht immer mit dem Wunsch nach Geschwindigkeit und Adrenalin einhergeht. Manchmal reicht es auch, die Freiheit und das Gefühl von Unabhängigkeit zu genießen, die zwei Räder bieten – auch wenn es nur ein Liberty 50 in der Costiera Amalfitana ist.
