Chanel totti bricht bei ‚pechino express‘ ein, aber fernsehen? kein plan

Die 18-jährige Chanel Totti zieht durch die chinesische Provinz, kaut auf Reis und schwört sich: Das war’s. Nach der ersten Staffel „Pechino Express 2026“, die am 12. März startet, schließt sie einen TV-Job kategorisch aus. Stattdessen kehrt sie zu Instagram und TikTok zurück – dorthin, wo sie schon Millionen Follower hat und wo ihre Mutter Ilary Blasi einst das Rampenlicht fand.

Kein vater-sohn-duell, sondern ein test der freundschaft

Chanel bildet mit Filippo Laurino, Sohn der Managerin Graziella Lopedota, das Team „I Raccomandati“. Die beiden erben keine Karrierepläne, sondern einen Survival-Trip. Reis, heißes Wasser und Streit um die Route – mehr steht auf dem Speiseplan nicht. „Ich hab fast nur Reis gegessen, weil das andere nicht runterging“, sagt sie während der Pressekonferenz in Mailand. Ein PR-Gag sieht anders aus.

Francesco Totti, einstiger Kapitän der AS Roma, blieb stumm. „Papa hat mir keine Tipps gegeben, nur gesagt: Sei du selbst und hab Spaß“, erzählt seine Tochter. Ilary Blasi griff nicht ein. „Ich hab Mom nicht um Rat gefragt. Es lief alles ganz natürlich“, sagt Chanel. Das klingt nach Freiheit, ist aber vor allem eins: familiäre Distanz als Schutzschild gegen die Showwelt.

Die quittung kommt aus dem publikum

Die quittung kommt aus dem publikum

Die Einschaltquoten werden entscheiden, ob Costantino della Gherardesca 2027 wieder auf Promi-Spross-Konzepte setzt. Chanel jedenfalls steigt aus. Stattdessen wickelt sie Influencer-Kooperationen ab, für die sie keine Monate im Dschungelcamp verbringen muss. Die Botschaft: Reichweite hat sie schon, echte Abenteuer will sie nur auf Abruf. Fernsehen bleibt für die Totti-Spross ein einmaliger Exkurs – und für die Sender ein warnendes Beispiel, dass Follower nicht automatisch TV-Zuschauer werden.