Betrug in mailand: manuela arcuris beste freundin schlief mit dem ehemann

Ein halbes Jahr nach der Scheidung packt Manuela Arcuri aus. Die 49-jährige Schauspielerin enthüllt, dass ihre engste Freundin versuchte, Giovanni Di Gianfrancesco in der Ehekrise abzuschöpfen. Der Plan scheiterte – doch die Freundschaft ist für immer ruiniert.

„Sie wollte ihn mir klauen, während ich weinte“

Es war jene Nacht, in der Arcuri sich im Gästezimmer ihrer Mailänder Villa die Seele aus dem Leib heulte. Die Ehe mit Di Gianfrancesco war am Ende, und sie suchte Trost bei der Frau, die sie seit Filmstudientagen wie eine Schwester nannte. Statt Trost schmiedete die Freundin einen Plan: Sie lud den Ehemann heimlich zum Abendessen ein, schickte ihm Fotos in Dessous, sprach von einer „neuen Chance für euch beide“. Arcuri erfuhr es – ausgerechnet – von ihrem Noch-Ehemann. „Er kam mit Tränen in den Augen und legte mir die Chat-Historie auf den Küchentisch“, sagt sie dem Magazin Novella 2000. Die Nachrichten darin lesen sich wie ein Drehbuch für einen Telenovela-Skandal: Herz-Emojis, Hotelvorschläge, ein Treffen um Mitternacht im Hotel Principe di Savoia.

Die Freundin hatte nicht mit Di Gianfrancesches Gewissen gerechnet. Der Unternehmer brach den Kontakt ab und gestand seiner Frau alles – in dem Wissen, dass er damit eine 20-jährige Freundschaft zerstörte. „Er sagte: ‚Ich kann dich belügen oder dir die Wahrheit geben, auch wenn sie weh tut.‘ Ich habe ihn dafür respektiert“, so Arcuri. Die Freundin dagegen schweigt bis heute. Ihr Name kursiert in Mailands Klatschkolumnen – versteckt hinter Initialen, die jeder in der Branche sofort zuzuordnen weiß.

Vom verrat zur rache – und zurück zur stärke

Vom verrat zur rache – und zurück zur stärke

In der TV-Show Le Iene wandte sich Arcuri direkt an die Verräterin: „Du hast meine Tränen als Eintrittskarte missbraucht. Aber ich stehe wieder auf – und du bist nur noch eine Fußnote.“ Die Einschaltquoten sprangen um 12 Prozent, Twitter explodierte unter dem Hashtag #AmicaTraditrice. Doch hinter den Hashtags steckt echtes Leid. Arcuri spricht von Schlafstörungen, von Therapie, von dem Moment, als sie sich selbst im Spiegel fragte: „Warum ausgerechnet sie?“ Antwort gab es keine, nur die Erkenntnis: „Manchmal sind die Menschen, die wir lieben, die gefährlichsten.“

Mittlerweile ist die Scheidung unter Dach und Fach, das gemeinsame Sorgerecht für den siebenjährigen Sohn Mattia geregelt. Arcuri dreht wieder Filme, plant eine Theaterrolle in Rom. Und die Freundin? Sie ist aus Mailand weggezogen, ihre Social-Media-Kanäle auf privat gestellt. Ein gemeinsamer Bekannter berichtet, sie habe in London einen neuen Anfang gewagt – mit demselben Charme, der einst Manuela Arcuris Ehe hätte zerreißen können.

Die Schauspielerin lacht heute wieder – aber mit einem bitteren Beigeschmack. „Vergeben kann ich“, sagt sie, „vergessen nie.“ Und dann kommt der Satz, der in Italiens Frauenmagazinen für neue Schlagzeilen sorgt: „Das nächste Mal wähle ich meine Freunde so sorgfältig aus wie meine Rollen.“ Ein kleiner Sieg im großen Krieg der Gefühle – und eine Warnung an alle, die glauben, Liebe lasse sich stehlen, wenn gerade niemand hinsieht.