Union berlin: befreiungsschlag unter eta in leipzig?
Leipzig – Die Luft in Köpenick ist dünn, die Lage ernst. Union Berlin muss punkten, um den Abstiegskampf zu vermeiden. Und das gegen eine Mannschaft, die sich in Fahrt befindet und die Champions League ansteuert. Kann Marie-Louise Eta im zweiten Spiel als Cheftrainerin den erhofften Befreiungsschlag einleiten?
Die ausgangslage: zwei teams, zwei ziele
Für RB Leipzig geht es darum, den dritten Platz zu verteidigen und die Qualifikation für die Champions League zu sichern. Die Mannschaft von Ole Werner präsentiert sich in beeindruckender Form und hat zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen. Das Team stimmt, die Ergebnisse stimmen – die Leipziger sind selbstbewusst und wollen gegen Union nachlegen. Im Gegensatz dazu stecken die Berliner tief im Abstiegskampf. Die Angst vor dem Klassenerhalt ist spürbar, und die Suche nach Konstanz gestaltet sich schwierig.
Die Verpflichtung von Marie-Louise Eta soll frischen Wind in die Mannschaft bringen. Ihr Debüt gegen Wolfsburg endete zwar mit einer Niederlage, doch Eta zeigte bereits erste taktische Anpassungen und forderte von ihrer Mannschaft mehr Leidenschaft und Kampfgeist. „Es sind noch sieben Mannschaften hinter uns. Es bringt nichts, sich die Konstellation anzuschauen. Wir wollen unbedingt punkten“, betonte sie.

Personell: khedira im fokus, burke auf leipziger ex-pfad
Auch personell gibt es einige interessante Aspekte vor dem Spiel. Unions Kapitän Rani Khedira steht wohl vor einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach, was die Gemüter in Köpenick zusätzlich aufwirbelt. Ob er gegen Leipzig spielen wird, bleibt abzuwarten. Oliver Burke trifft indes auf seinen Ex-Klub, bei dem er in der Saison 2016/17 bereits spielte. Er könnte eine wichtige Rolle spielen, um den Leipziger Abwehrreihen das Leben schwer zu machen.
Leipzigs Trainer Ole Werner muss hingegen auf einige angeschlagene Spieler verzichten. Dennoch verfügt er über einen breiten Kader und kann auf eine Vielzahl von Optionen zurückgreifen. „Wir sind also auf Kurs in Richtung Champions League“, so Fanclub-Vorsitzender Rüdiger Harr.
