Umstrittene szenen in der bundesliga: dfb-chefschiedsrichter kircher äußert sich
- Umstrittene szenen in der bundesliga: dfb-chefschiedsrichter kircher äußert sich
- Der strittige kopfball: elfmeter oder nicht?
- Heldt kritisiert die entscheidung
- Kirchers erklärung zum var-eingriff
- Zweite strittige szene: elfmeter für union
- Ein ruhiger samstag für den schiedsrichter-chef
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Umstrittene szenen in der bundesliga: dfb-chefschiedsrichter kircher äußert sich
Nach anhaltender Kritik
an Schiedsrichterentscheidungen und VAR-Eingriffen war Knut Kircher, der Schiedsrichter-Chef des DFB, zu Gast in der DAZN-Samstagskonferenz, um strittige Spielszenen zu analysieren. Im Fokus stand dabei das Bundesliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und Union Berlin. Eine besonders diskutierte Szene war ein potenzieller Elfmeter für Union nach einem Kopfball von Andrej Ilic und einem Zusammenprall mit Jordan Torunarigha.Der strittige kopfball: elfmeter oder nicht?
In der 19. Spielminute kam es zu einer umstrittenen Situation. Nach einem Freistoß verlängerte Danilo Doekhi den Ball per Kopf in den Strafraum, wo Andrej Ilic zum Kopfball kam. Im Anschluss kollidierte er mit Jordan Torunarigha, der zu spät kam und Ilic an der Kopf traf. Schiedsrichter Florian Badstübner pfiff zwar, entschied aber nicht auf Elfmeter, sondern unterbrach das Spiel aufgrund der Verletzung von Ilic für eine dreiminütige Behandlungspause.

Heldt kritisiert die entscheidung
Horst Heldt, Sportgeschäftsführer von Union Berlin, zeigte sich bei Sky verständnislos: „Es ist nicht wirklich nachvollziehbar, warum das nicht gepfiffen wird, muss man ehrlicherweise sagen. Er (Torunarigha, Anm. d. Red.) geht ja eigentlich nur in den Mann rein.“ Heldt bezeichnete die Nicht-Entscheidung als „unbegreiflich“. Die Frage, warum der VAR nicht eingriff, wurde von Knut Kircher bei DAZN beantwortet.

Kirchers erklärung zum var-eingriff
„'Eher', das heißt, die Klarheit und die Offensichtlichkeit hat gefehlt, damit da der VAR reingeht“, erklärte Kircher. Er fügte hinzu: „Das war eine sehr enge Situation, der Ball ist frei, von keinem kontrolliert.“ Kircher gab zu, dass er die Szene selbst eventuell als Elfmeter gewertet hätte: „Am Ende des Tages wahrscheinlich eher ein Foul – selbst mit dem Kopf kann man ein Foulspiel begehen – und damit ein potenzieller Strafstoß.“

Zweite strittige szene: elfmeter für union
Sieben Minuten später gab es dann doch einen Elfmeter für Union, nachdem Nicolas Capaldo von HSV Andrej Ilic mit hohem Bein im Gesicht getroffen hatte. Kircher bestätigte die Entscheidung: „Gefährliches Spiel wird zum verbotenen Spiel durch den Körperkontakt und einen leichten Streifer am Kopf. Dadurch ist es auch dann in der Wahrnehmung des Schiedsrichters auch Strafstoß.“
Ein ruhiger samstag für den schiedsrichter-chef
Insgesamt erlebte Knut Kircher einen relativ ruhigen Samstag in der DAZN-Konferenz. Die Diskussionen konzentrierten sich hauptsächlich auf die umstrittene Szene im Spiel zwischen HSV und Union Berlin. Die Bundesliga bleibt weiterhin ein Schauplatz für hitzige Debatten über Schiedsrichterentscheidungen.
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