Ulbricht rächt sich: weltcupsieg nach olympia-drama in erzurum

Drei Wochen nach dem bittersten Moment seiner Karriere stehtLeon Ulbricht wieder ganz oben. Der 21-jährige Snowboardcrosser aus Deutschland gewann am 6. März 2026 im türkischen Erzurum seinen dritten Weltcup überhaupt – und fegte dabei den US-Amerikaner Theodore Mclemore sowie den Franzosen Aidan Chollet im Finale förmlich vom Berg. Kein knappes Ding. Eine Machtdemonstration.

Was in livigno zerbrochen war, ist in erzurum geheilt worden

Was in livigno zerbrochen war, ist in erzurum geheilt worden

Bei den Olympischen Winterspielen in Livigno lief es für Ulbricht katastrophal: Teamkollege Martin Nörl wurde nach einer Berührung durch einen Konkurrenten zu Fall gebracht – und riss Ulbricht dabei mit in die Tiefe. Kein Finale, kein Podium, kein Traum. Nur Staub und Enttäuschung.

Erzurum war die Antwort. Auf holpriger Piste, bei starkem Schneefall, mit mehreren brenzligen Momenten, in denen er beinahe gestürzt wäre – Ulbricht hielt durch. „Es ist so befriedigend