Uconn überlebt krimi gegen msu – reibe bleibt blass, duke dank foster-return
Die UConn Huskies haben sich durchgebissen, aber der deutsche Center Eric Reibe war nur Statist. In einem Herzschlag-Finish gegen Michigan State (67-64) zogen die Huskies ins Elite Eight ein – Reibe stand sieben Minuten auf dem Parkett, ohne Wurf, ohne Rebound, mit zwei verpatzten Freiwürfen. Der einzige Eintrag in seinem Datenblatt: ein Assist.
Statt reibe tritt reed in die bresche
Die eigentliche Heldengeschichte schrieb Tarris Reed Jr. Der Big kratzte 20 Punkte, traf die entscheidenden Freiwürfe 45 Sekunden vor Schluss und schaufelte UConn die 67-64-Führung. Danach vergab MSU-Talent Jeremy Fears Jr. den zweiten Bonus, Alex Karaban antwortete sofort mit zwei eigenen, und Jaxon Kohler’s letzter Dreier segelte zu weit. Die Huskies überleben, obwohl ihre deutsche Verstärkung kaum mitmischt – ein deutliches Zeichen für die Tiefe des Kaders.
Die Quoten sprechen dennoch eine klare Sprache: 9/21 von jenseits der Linie (43 %) ließen UConn zwischenzeitlich 19 Punkte vor MSU abziehen. Die Defense bröckelte danach, doch der Scoreboard-Vorsprung reichte. Jetzt wartet Duke – und genau dort beginnt die zweite deutsche Geschichte dieser Nacht.

Caleb foster kehrt nach fußbruch zurück und dreht spiel
Knapp drei Wochen nach seinem Metatarsal-Fraktur schlurfte Caleb Foster zurück aufs Feld – und schraubte das Scoreboard in einer 15-2-Run-Phase um. 11 seiner 13 Punkte fielen nach dem Seitenwechsel, als St. John’s bis zu 12 Zählen vorne lag. Isaiah Evans (25) und Cameron Boozer (22/10) lieferten die Zahlen, Foster lieferte den Spirit. 14,7 Sekunden vor dem Ende vergab Zuby Ejiofor einen seiner beiden Freiwürfe; Dylan Darling’s Ausgleichsdreier klatschte an das Eisen. Duke steht – aber nur dank eines medizinischen Wunderwerks.
Dominykas Pleta und Iowa State flogen dagegen raus. Die Cyclones kassierten eine 67-77-Klatsche gegen Tennessee; Nate Ament (18) dominierte die zweite Hälfte. Pleta: elf Minuten, ein Punkt, ein Rebound, drei verfehlte Freiwürfe. Für den Litauer mit deutschem Pass bleibt die Erkenntnis: Elite Eight ist vorbei, NBA-Scouts schauen nun woanders hin.
Am Sonntag treffen UConn und Duke in einem Sechsten-Saal-Kracher aufeinander – zwei Top-Seeds, ein deutsches Aushängeschild auf der Bank und ein Guard, der auf gebrochenem Fuß spielt. Die March Madness liefert wieder das Drehbuch, das kein Drehbuchautor je so dreist schreiben würde.
