Überraschendes remis: augsburg und hoffenheim trennen sich

Ein Spiel voller Energie, verpasste Chancen und letztlich ein gerechtes Unentschieden: Der FC Augsburg und 1899 Hoffenheim lieferten sich am Mittwochabend ein packendes Bundesliga-Duell, das mit 2:2 endete. Für beide Mannschaften bedeutet das Resultat, dass die angestrebten Ziele in dieser Saison noch in weiter Ferne liegen.

Die frühen treffer prägen die anfangsphase

Die frühen treffer prägen die anfangsphase

Die Augsburger legten einen furiosen Start hin und demonstrierten von Beginn an ihr Siegesverlangen. Bereits in der elften Minute brachte Alexis Claude-Maurice die Heimelf in Führung, nachdem er einen sehenswerten Solo-Lauf gekrönt hatte. Nur drei Minuten später erhöhte Michael Gregoritsch auf 2:0, indem er den Ball aus spitzem Winkel präzise ins lange Eck schoss. Oliver Baumann im Tor der Hoffenheimer wirkte von diesen Treffern völlig überrascht und geschlagen.

Doch Hoffenheim zeigte sich geschockt, aber nicht entmutigt. Sie kämpften sich zurück ins Spiel und fanden durch Robin Hranac, der nach einer Ecke zum 2:1 reduzierte, neue Hoffnung. Nur wenige Augenblicke später gelang Bazoumana Touré nach einer Vorlage von Fisnik Asllani das umgehende 2:2, wobei Finn Dahmen im Augsburger Tor seine kurze Ecke unglücklich freigab. Ein schneller Tausch der Rollen, der die Partie völlig neu definierte.

Die vergebenen Chancen prägten die zweite Halbzeit. Gregoritsch traf zwar die Latte, doch insgesamt fehlte es beiden Teams an der nötigen Durchschlagskraft, um den Sieg perfekt zu machen. Ein Elfmeter für Augsburg in der 85. Minute, den Claude-Maurice jedoch knapp am Tor vorbeischoss, ließ Hoffenheim sogar noch einmal hauchdünn entkommen.

Manuel Baums Mannschaft verpasste damit die Chance, sich endgültig aus dem Abstiegskampf zu befreien, während Christian Ilzers Team weiter nach einer konstanten Leistung sucht, um die Champions-League-Plätze noch zu erreichen. Es war ein Spiel, das zwar Unterhaltung bot, aber letztlich beide Mannschaften frustrierte.

Für den FCA geht es am Samstag weiter gegen Bayer Leverkusen, während Hoffenheim am selben Tag Borussia Dortmund empfängt. Ob die beiden Teams aus dieser geballten Nervosität und verpassten Gelegenheiten lernen werden, bleibt abzuwarten.