Türkischer fußball-albtraum: wm-aus ohne tor!
Schock und Enttäuschung in der Türkei: Die Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika bereits nach der Gruppenphase ausgeschieden – und das ohne ein einziges Tor zu erzielen. Ein historischer Tiefpunkt für den türkischen Fußball, der die Fans in tiefe Trauer stürzt.
Die presse schlägt alarm: offensive kraftlos, abwehr anfällig
Die türkische Presse lässt die Blamage nicht auf sich sitzen. Schlagzeilen wie „Kein Tor, kein Punkt. Ein bitterer Abschied!“ (Hürriyet) und „Wie Haiti! Wir scheiden aus, ohne ein Tor zu erzielen“ (Fanatik) spiegeln die allgemeine Empörung wider. Die Kritik konzentriert sich vor allem auf die desolate Offensive, die in zwei Spielen nicht einmal ein Tor markieren konnte. 62 Schüsse – und kein einziger davon fand den Weg ins Netz. Eine erschreckende Bilanz.
Sözzu kommentiert schmerzlich: „Nach der Niederlage gegen Australien jetzt auch noch gegen Paraguay. Es hat nicht funktioniert. Schon vor dem ersten Gruppenspiel waren wir raus.“ Die Hoffnung, die vor dem Turnier noch in der Luft lag, ist jäh verflogen. Takvim fasst es treffend zusammen: „2 Spiele, 80 Prozent Ballbesitz, 62 Schüsse, 0 Tore, 0 Punkte – lebe wohl!“

Ugurcan cakir im visier: war er der schwachpunkt?
Auch Torwart Ugurcan Cakir muss sich der Kritik stellen. Aksam schreibt unmissverständlich: „Was hast du nur getan, Ugurcan Cakir! Du hast in beiden Spielen den absoluten Tiefpunkt erreicht.“ Während einige Experten argumentieren, dass die Schuld nicht allein bei ihm liegt, räumen andere ein, dass seine Leistungen nicht den Erwartungen entsprachen. Die Debatte um die Abwehrleistung wird in den kommenden Tagen sicherlich weitergehen.
Türkiye tituliert das Turnier als einen „Albtraum“, und die Worte treffen zu: Eine Nation, die mit großen Erwartungen angereist war, kehrt nun mit hängenden Köpfen nach Hause zurück. Die junge Mannschaft, die so vielversprechend wirkte, konnte in der entscheidenden Phase nicht überzeugen. Die Millionen von Fans, die so leidenschaftlich hinter ihrem Team standen, sind nun enttäuscht und ratlos.
Die Vatan-Zeitung beschreibt die Lage nach dem Spiel gegen Paraguay als „herzzerreißend“. Die Ernüchterung ist komplett. Die Weltmeisterschaft 2026 wird für die Türkei ein Mahnmal bleiben – ein Weckruf, der dringend Veränderungen im türkischen Fußball erfordert. Die Suche nach einer neuen Strategie, nach neuen Talenten und nach einer neuen Mentalität beginnt sofort.
