Tuchel schwärmt von guardiola – und verrät, warum es keine worte gibt

Die Fußballwelt staunt: Thomas Tuchel, der neue Coach der englischen Nationalmannschaft, hat in aller Öffentlichkeit überschwänglich von Pep Guardiola gerappt. Während der Bekanntgabe des WM-Kaders ließ der Bundestrainer kaum Zweifel daran, dass der Abschied Guardiolas von Manchester City eine Ära beendet.

Ein revolutionär auf dem rasen

Ein revolutionär auf dem rasen

„Es war eine Revolution, wie er in Barcelona den Fußball neu definierte, und dann stellte er die Bundesliga komplett auf den Kopf“, erklärte Tuchel bei der Vorstellung des Kaders für die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Die Worte des Trainers lassen tiefere Bewunderung erkennen. Guardiola, so Tuchel, sei „einer der Besten überhaupt.“

Die Auswirkungen, die Guardiola auf jede Liga hatte, in der er tätig war, sind unbestritten. Seine taktische Brillanz und sein unermüdlicher Siegeswille haben den modernen Fußball nachhaltig geprägt. Tuchel betonte, dass es schlichtweg „keine Worte“ gebe, um Guardiolas Zielstrebigkeit zu beschreiben. „Es ist einfach das allerhöchste Niveau“, so der Coach.

Die Entscheidung Guardiolas, Manchester City im Sommer zu verlassen, sorgte bereits am Freitagmittag für Aufsehen. Wohin die Reise des ehemaligen Bayern-Trainers nun geht, ist noch unklar. Gerüchte über ein Engagement in der MLS oder sogar eine Rückkehr in die spanische Liga kursieren bereits. Währenddessen steht Tuchel vor der Herausforderung, das englische Team erfolgreich durch die WM zu führen – eine Aufgabe, die angesichts der starken Konkurrenz alles andere als einfach wird.

Die beiden Coaches standen in ihrer Karriere bereits mehrfach in direkten Duellen gegenüber, stets mit höchster Intensität und taktischer Raffinesse. Die Frage, wer Guardiolas Nachfolge bei Manchester City antreten wird, beschäftigt die Fußballwelt ebenso wie die Erwartungen an Tuchel und sein Team bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft.