Tsitsipas spricht offen: der verlust der freude am tennis

Tsitsipas spricht offen: der verlust der freude am tennis

Stefanos Tsitsipas hat in Rotterdam einen seltenen Einblick in eine schwierige Phase seiner Karriere gewährt. Der griechische Tennisstar gestand, dass er im Laufe des verletzungsgeplagten Jahres 2025 zeitweise die Freude am Spiel verloren habe. Der ehemalige Weltranglistendritte, der Ende 2024 aus den Top Ten rutschte, fand 2025 schwer zurück zur alten Form.

Rückblick auf ein schwieriges jahr

Trotz eines Titels bei den Dubai Tennis Championships im März, der ihm die Rückkehr in die Top Ten ermöglichte, warfen anhaltende Rückenprobleme ihn immer wieder zurück. Nach seinem Auftaktsieg bei den Rotterdam Open sprach Tsitsipas offen über die mentale Belastung der vergangenen Monate gegenüber “Bolavip”.

Die zeit als zuschauer

Die zeit als zuschauer

„Ich hatte eine lange Phase ohne Tennis, die ich in meiner Karriere noch nie erlebt habe“, sagte der 27-Jährige. „Ich hatte das Gefühl, vom Platz und vom Wettbewerb weg zu sein, und plötzlich war ich nur noch ein Beobachter des Tennis und der ATP-Tour, statt ein Teilnehmer.“ Diese Erfahrung war für ihn besonders frustrierend.

Körperliche beschwerden und ungewissheit

Körperliche beschwerden und ungewissheit

Besonders im Frühjahr 2025 verschärften sich die Probleme. Trotz des Triumphes in Dubai begleitete ihn ständige Ungewissheit: „Ich hatte viele Monate lang viel Ungewissheit.“ Der Finalist der French Open von 2021 gestand: „Ich hatte sie schon eine Weile, sogar als ich das Turnier in Dubai gewann. Ich war mir nicht sicher, ob ich dieses Niveau halten oder überhaupt weiterspielen kann.“

Der verlust der spielfreude

„Es wurde im Frühjahr immer schlimmer, also hörte ich auf, das Spiel zu genießen“, erklärte Tsitsipas. Bei den French Open schied er überraschend früh aus, in Wimbledon musste er verletzt aufgeben und bei den US Open war bereits in Runde zwei Schluss. Er beendete die Saison vorzeitig nach zwei Einzeln im Davis Cup.

Eine enttäuschende bilanz

Mit einer Bilanz von 22 Siegen und 18 Niederlagen und Rang 36 zum Jahresende blieb Tsitsipas 2025 deutlich hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück. „Das Spiel wird weniger wichtig, und die Gesundheit wird das Wichtigste in deinem Leben, aber selbst zu Beginn dieses Jahres hatte ich noch viel Ungewissheit über meine Zukunft“, betonte er.

Die hoffnung auf besserung

Tsitsipas startete bei den Rotterdam Open mit einem souveränen 7:5, 6:3-Erfolg gegen Arthur Rinderknech und konnte bisher sieben seiner ersten neun Matches in dieser Saison gewinnen. Er betont, dass er hart an seiner Genesung arbeitet und hofft, bald wieder voll einsatzfähig zu sein. Die Fans erwarten ein starkes Comeback des griechischen Stars.

Weitere ergebnisse und nachrichten

  • Alcaraz gewinnt enges Finale gegen de Minaur in Rotterdam.
  • Altmaier im Viertelfinale chancenlos.
  • Gauff spricht nach Aus in Doha über ihre aktuelle Form.
  • Swiatek dreht Match gegen Kasatkina.