Trump-vertrauter will italien ins wm-roster: skandalträchtige geschäfte und papst-bezug!
Berlin – Der Name Paolo Zampolli ist derzeit in aller Munde, und das nicht nur in der Welt der Mode. Der italienische Geschäftsmann, der sich als „spezieller Sonderbeauftragter des US-Präsidenten für globale Partnerschaften“ ausgibt, sorgt mit seinen fragwürdigen Verbindungen, einer ungewöhnlichen WM-Forderung und explosiven Enthüllungen seiner Ex-Frau für Aufsehen.
Von epstein zu trump: ein schattenhafter aufstieg
Zampolli, ein 56-jähriger Mailänder, der aus einer Familie von Spielzeugunternehmern stammt, scheint eine bemerkenswerte Fähigkeit zu besitzen, sich in die höchsten Kreise zu manövrieren. Seine Vergangenheit ist jedoch alles andere als sauber. Gerüchte über Verbindungen zu Jeffrey Epstein, dem wegen Kindesmissbrauchs verurteilten Finanzier, ranken sich um ihn. Zampolli soll 2004 versucht haben, gemeinsam mit einem Unternehmer ein Modelagentur zu kaufen – ein Umstand, der Fragen aufwirft.
Seine aktuelle Rolle als Trump-Vertrauter ist eng mit der Förderung der US-amerikanischen Agenda und dem Knüpfen von Geschäftsbeziehungen verbunden. Doch wie gelangte Zampolli überhaupt in den „inner circle“ des ehemaligen Präsidenten? Die Geschichte führt uns zurück in die späten 90er Jahre, als er angeblich eine entscheidende Begegnung zwischen Trump und Melania Trump arrangierte, damals noch ein Model. Ein einfacher Besuchskarte soll ihm damit die Tür zur Casa Bianca geöffnet haben.
Die WM-Forderung: Italien statt Iran? Zampolli hat kürzlich die Forderung nach der Ablösung des Iran durch Italien bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft laut ausgesprochen. Ein Ansinnen, das in der Fußballwelt für Verwirrung sorgt und die Integrität des Wettbewerbs in Frage stellt.
Seine Ambitionen scheinen unbegrenzt, wie ein Vorfall im Zusammenhang mit einem Boeing-Deal in Usbekistan zeigt. Dem Financial Times zufolge soll er bei einem Angebot von 4 Milliarden US-Dollar empört reagiert und mit einem Forderung von 50 Milliarden US-Dollar kontert haben. Eine Reaktion, die seinen Hang zur Übertreibung unterstreicht. Zampolli prahlt zudem, ein entfernter Verwandter von Papst Paul VI. zu sein und behauptet, ein Abkommen über 20 Milliarden US-Dollar in nur 20 Minuten ausgehandelt zu haben.

Die enthüllungen der ex-frau: ein schmutziges geheimnis?
Die Pläne des umstrittenen Geschäftsmanns werden durch die Aussagen seiner Ex-Frau, Amanda Ungaro, in einem neuen Licht beleuchtet. Ungaro, die selbst eine bewegte Vergangenheit hat – sie kam mit nur 16 Jahren auf dem sogenannten „Lolita Express“, einem Flugzeug, das mit Epstein in Verbindung steht – behauptet, dass es ein „Pakt“ zwischen Zampolli und Melania Trump gibt, um sein Schweigen zu gewährleisten. Sie ist überzeugt, dass Melania Trump Zampolli festhalten möchte, da sie befürchtet, er könne „kompromittierende Umstände“ offenlegen.
Ungaro wurde kürzlich von den US-Behörden nach Brasilien deportiert, nachdem sie in Florida wegen der Führung eines Wellnesszentrums verhaftet wurde, in dem unlizensierte Schönheitsbehandlungen durchgeführt wurden. Ihre Anschuldigungen, die in der Sendung „Report“ ausgestrahlt wurden, haben eine Welle der Empörung ausgelöst.
Zampolli reagierte auf die Vorwürfe mit einer rassistischen Tirade gegen brasilianische Frauen, die er als „Müll“ oder „Prostituierte aus Not“ bezeichnete. Er hat die Sendung abgemahnt und droht nun mit Klagen gegen alle, die „falsche Inhalte“ verbreiten.
Die FIFA hat sich bislang nicht zu Zampollis Einflussnahme auf die WM-Teilnahme Italiens geäußert. Es bleibt abzuwarten, ob seine Bemühungen erfolgreich sein werden und ob die Fußballwelt in einen politischen Schachzug hineingezogen wird.
