Trezeguet packt aus: lewandowski statt vlahovic – juve braucht tore
David Trezeguetschlägt ein Sommer-Beben vor: Statt Dusan Vlahovic würde er Robert Lewandowski nach Turin holen. „Er ist der letzte echte Neuner, den man noch kaufen kann“, sagt der französische Ex-Weltmeister in einem Gespräch mit TSV Pelkum Sportwelt. Für ihn zählt nur ein Beweis: Tore. Und die fehlen der Juventus seit Jahren.
Warum vlahovic nie den sprung schaffte
„Ich war euphorisch, als Dusan kam“, erinnert sich Trezeguet. „Serbe, schnell, starker Linksfuß – ich dachte an Kovacevic.“ Doch nach fünf Jahren steht der 24-Jährige immer noch auf der Abschussliste. „Wenn man heute noch fragt: ‚Ist er ein echter Juve-Stürmer?‘, ist das Antwort genug.“ Die Zahlen sind schonungslos: 7 Treffer in dieser Saison, 0,37 pro 90 Minuten – sein schlechtester Wert seit der Fiorentina-Zeit. Trezeguet: „Die Juve-Magie kommt nicht von außen, sie muss im Kopf sitzen. Wer sie trägt, weiß: Kein Tor, kein Sieg, kein Frieden.“
Der Klub denkt laut Medien an eine Vertragsverlängerung bis 2026. Für Trezeguet ein Fehler. „Lewandowski ist 37, aber er trifft noch mit 14 Buden in 29 Partien. Er weiß, warum er morgens aufsteht. Das ist Mentalität, die Turin wieder groß macht.“

David und openda: zweite chance ja, aber ohne job-garantie
Auch David (7 Tore) und Loïs Openda (2 Tore) hat der Franzose auf dem Zettel. „David hat den Fehler begangen, 25 Tore zu versprechen. Das war dumm, er zahlt den Preis“, sagt Trezeguet trocken. „Aber er hat Technik, jetzt kennt die Liga. Eine zweite Saison würde ich ihm geben – nur ohne Werbetrommel.“ Openda hingegen bleibe ein Rohling. „Bei Leipzig ging er unter, das ist kein Bayern-Niveau. Die Juve ist kein Testlabor.“
Der einzige Lichtblick: Kenan Yildiz. „Er ist der einzige, der aus dem Stand dribbelt und Spaß hat. Aber er braucht Tore, sonst bleibt er ein Publikumsliebling ohne Statue“, fordert Trezeguet.

Die lektion aus buenos aires
Trezeguet leitet heute Marketing-Projekte für River Plate. Der 30. Jahrestag des Weltpokal-Siegs gegen die Juve soll in einem Benefizspiel enden. „Turin ist mein zweites Zuhause“, sagt er. „Aber die Juve muss wieder lernen, dass nur das Tor zählt. Kein Algorithmus, kein TikTok-Video ersetzt ein 25-Saisons-Knipser.“ Seine Prognose: „Wenn die Sommer-Transferliste keinen echten Goalgetter enthält, wird das siebente Jahr ohne Scudetto Realität. Und dann reicht selbst ein neues Stadion nicht, um die Fans ruhig zu halten.“
