Trainerchaos in nordmazedonien: pelister schmeißt alusevski!

Bitola – Ein Erdbeben erschüttert die Handball-Szene Nordmazediens: Stevce Alusevski ist von seiner Position als Cheftrainer von Eurofarm Pelister zurückgetreten. Nach einer enttäuschenden Saison und verpassten Chancen auf nationale Titel steht der Verein vor einer erneuten Trainerrochade – und das in einer Saison, die bereits von Turbulenzen geprägt war.

Die achterbahnfahrt der trainerbank in bitola

Die achterbahnfahrt der trainerbank in bitola

Es ist bereits der zweite Trainerwechsel für Eurofarm Pelister in dieser Spielzeit. Zunächst übernahm Raul Alonso das Ruder, doch auch sein Engagement währte nur von kurzer Dauer. Sein Nachfolger, der ehemalige spanische Weltklassespieler Ruben Garabaya, konnte ebenfalls nicht die erhoffte Wende bringen und wurde nach einer Halbserie entlassen. Alusevski, der im Januar die Nachfolge übernommen hatte, sollte nun zumindest die Titelträume auf nationaler Ebene wiederbeleben – ein Vorhaben, das jedoch kläglich scheiterte.

Die Meisterrunde verlief für Pelister alles andere als zufriedenstellend. Acht Zähler Rückstand auf den Tabellenführer HC Vardar 1961 Skopje verdeutlichen die aussichtslose Situation. Auch im Pokalwettbewerb gab es eine deutliche Niederlage gegen Ohrid (19:26). Die Konsequenz: Alusevski trat von seinem Amt zurück.

Der Verein würdigte Alusevskis professionelle Arbeit, wie ein Instagram-Post des Klubs bestätigte. Doch die Realität ist unbestreitbar: Pelister steckt in einer Krise. Nun soll der bisherige Co-Trainer, Alekso Lembanov, das Team bis zum Saisonende übernehmen. Ob er in der Lage sein wird, das Ruder herumzureißen und die verbleibenden Spiele erfolgreich zu gestalten, bleibt abzuwarten.

Die Frage, wer in Zukunft die Verantwortung für das Traineramt übernehmen wird, bleibt offen. Doch eines ist sicher: Eurofarm Pelister steht vor einer gewaltigen Herausforderung, um die Saison noch halbwegs positiv zu beenden. Die Fans hoffen, dass Lembanov die notwendige Stabilität und taktische Finesse einbringen kann, um den Abwärtstrend zu stoppen. Der Druck ist enorm, und die Zeit drängt.