Tour de france: waldrodung im ballon d'alsace – zufall oder kalkül?
Die Pläne für die 14. Etappe des Tour de France 2026 im Elsass werden von einem heftigen Streit überschattet: Der umstrittene Kahlschlag von über 800 Bäumen im Ballon d'Alsace wirft Fragen nach den Prioritäten des Veranstalters und der lokalen Behörden auf. Umweltorganisationen sehen ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt, während Tour-Direktor Christian Prudhomme versucht, die Situation zu beschwichtigen.

Die vorwürfe: umweltzerstörung vor dem großen auftritt
Bereits Monate vor der Bekanntgabe der genauen Etappenroute hatte der Kahlschlag für Empörung gesorgt. Alsace Nature, Bufo, Gepma und LPO Alsace prangerten die ökologischen Folgen des Projekts an. Nun, mit der Festlegung der Route, die Mulhouse und Le Markstein verbindet, verstärken sich die Befürchtungen, dass die Maßnahme im Vorfeld getroffen wurde, um die Sichtverhältnisse für die Zuschauer und die Fernsehübertragung zu optimieren.
“Es ist schockierend, dass so viele Bäume gefällt wurden, und das kurz vor der Bekanntgabe der Route”, so ein Sprecher von Alsace Nature gegenüber L'Alsace.
