Torino vor pasch: d'aversa fordert entschlossenheit gegen pisa!

Turin steht vor einer entscheidenden Phase in der Saison. Nach enttäuschenden Niederlagen gegen Milan und Napoli muss das Team von Roberto D’Aversa nun eine Serie von drei wichtigen Spielen nutzen, um seine Ziele im Blick zu behalten. Das erste dieser Spiele findet am Ostersonntag gegen den Tabellenletzten Pisa statt – ein vermeintlich leichter Gegner, der jedoch zuletzt Cagliari überraschte.

Personelle engpässe und neue chancen

Die Personallage ist angespannt. Der Ausfall von Duvan Zapata aufgrund einer Muskelverletzung ist ein herber Schlag, doch D’Aversa sieht darin auch eine Chance für andere Spieler. „Giovanni (Zapata) hat hart gearbeitet, um sich zu verbessern, aber jetzt haben andere die Möglichkeit, sich zu beweisen“, erklärte der Coach. Ob Simeone in der Startelf stehen wird und mit wem er zusammenarbeitet – Adams oder Kulenovic – bleibt abzuwarten. Entscheidend ist, dass die Angreifer sich gut ergänzen und die Chancen vor dem Tor eiskalt ausnutzen.

Nach der Länderspielpause herrscht immer eine gewisse Unsicherheit, wie die Spieler zurückkommen. D’Aversa betonte jedoch, dass das Team intensiv daran gearbeitet hat, die körperliche Fitness zu verbessern und die individuellen Fähigkeiten zu schärfen. „Wir haben uns auf die Stärken der einzelnen Spieler konzentriert, um sie bestmöglich einzusetzen.“

Mentalität und taktische flexibilität

Mentalität und taktische flexibilität

D’Aversa fordert von seiner Mannschaft eine klare Mentalität und mehr Mut. „Ich bin zufrieden mit der Einstellung und dem Mut, den die Spieler gezeigt haben, auch in schwierigen Spielen gegen starke Gegner wie Napoli und Milan. Jetzt müssen wir jedoch vermeiden, dass gute Leistungen nicht in positive Ergebnisse umgesetzt werden.“ Er sieht die Fehler, die zu den Niederlagen führten, und arbeitet daran, sie zu minimieren. Besonders die technischen Fehler einzelner Spieler müssen abgestellt werden, während die Einstellung weiterhin stimmt.

Ein weiterer Aspekt, den D’Aversa anspricht, ist der Ballbesitz. Das Torino kontrollierte das Spiel selten über längere Zeit, was zu wenig Chancen kreierte. „Ballbesitz um des Ballbesitzes willen ist sinnlos. Es geht darum, den Ball so zu nutzen, dass er zu Toren führt.“ Er ist zuversichtlich, dass das Team in der Lage ist, seine Spielweise anzupassen und effektiver zu werden. Die Schnelligkeit von Pedersen, der mit 37-38 km/h zu den schnellsten Spielern des Teams gehört, soll ebenfalls in den Spielaufbau integriert werden.

Die kommenden Spiele gegen Pisa, Verona und Cremona bieten dem Torino die Chance, seine Position in der Tabelle zu verbessern und den Schwung für den Rest der Saison zu nutzen. Mit Entschlossenheit, taktischer Flexibilität und einer starken Teamleistung ist vieles möglich.