Tigist assefa plant den berlin-marathon den angriff auf den weltrekord!
Berlin – Die Laufgemeinschaft hält den Atem! Tigist Assefa, die zweifache Olympia-Teilnehmerin und aktuelle Weltrekordhalterin im Marathon der Frauen, wird am 27. September erneut beim Berlin-Marathon an den Start gehen und ihre Ambitionen offenlegen: Sie will den eigenen Rekord knacken. Die Veranstalter bestätigten am heutigen Montag die spektakuläre Teilnahme der Äthiopierin.
Assefas dominanz: ein blick zurück
Die 29-Jährige hat die Marathon-Szene in den letzten Jahren aufgerüttelt. 2023 pulverisierte sie in Berlin mit einer Zeit von 2:11:53 Stunden die bisherige Bestmarke. Allerdings hat die Konkurrenz darauf reagiert. Die Kenianerin Ruth Chepngetich unterbot ein Jahr später in Chicago mit 2:09:56 Stunden die Marke von 2:10:00 Stunden, wurde aber im Anschluss für drei Jahre gesperrt, was die Diskussion um die Gültigkeit ihrer Leistung weiter anheizt. Assefa bleibt damit weiterhin die unumstrittene Nummer Eins in einem reinen Frauen-Rennen.
“Es ist mir eine große Freude, drei Jahre nach meinem Weltrekord im Jahr 2023 erneut auf den Straßen Berlins an den Start zu gehen und wieder zu versuchen, den Weltrekord zu brechen”, erklärte Assefa in einer Pressemitteilung. Ihre Worte sind ein klares Signal an die Konkurrenz: Sie kommt nicht, um zu verlieren.

Deutsche hoffnung: esther pfeiffer schießt auf den rekord
Neben Assefa wird auch Titelverteidigerin Rosemary Wanjiru aus Kenia erwartet. Doch auch aus deutscher Sicht gibt es Grund zur Hoffnung. Esther Pfeiffer, die 28-jährige deutsche Topläuferin, hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, den deutschen Rekord von Irina Mikitenko (2:19:19 Stunden, aufgestellt 2008 in Berlin) anzugreifen. “Wenn ich mein Training bis zum Marathon in Berlin so durchziehen kann, wie ich es mir vorstelle und das Wetter es zulässt, werde ich auf den deutschen Rekord anlaufen”, so Pfeiffer.
Die Bedingungen in Berlin sind traditionell ideal für schnelle Zeiten. Der flache Kurs, die gut ausgebildete Laufstrecke und die zahlreichen Zuschauer entlang der Strecke bieten den Athleten optimale Voraussetzungen, ihre persönlichen Bestzeiten zu unterbieten. Ob Assefa und Pfeiffer ihre Ziele erreichen können, wird sich am 27. September zeigen. Fest steht: Der Berlin-Marathon verspricht ein packendes Rennen mit zahlreichen Überraschungen zu werden.
