Ziereis-comeback bei vilzing: ein jahr geduld gefragt!

Die Wartezeit für die Anhänger der DJK Vilzing geht weiter: Markus Ziereis, der gehypte Stürmer, wird voraussichtlich erst im kommenden Sommer auf dem Platz stehen. Ein Kreuzbandriss hat die ambitionierten Pläne des Regionalligisten jäh durchkreuzt und die Hoffnung auf eine sofortige Verstärkung des Angriffsbereichs auf Eis gelegt.

Ein hoffnungsträger fällt aus

Mit großem Tamtam war Ziereis im Sommer 2025 an die Bayerwäldler ausgeliehen worden. Der erfahrene Angreifer, der in der Oberpfalz zu Hause ist, sollte der Mannschaft um Trainer Thorsten Kirschbaum neuen Schwung verleihen und die Offensive verstärken. Doch das Schicksal schlug zu: Im Testspiel gegen die SpVgg SV Weiden verletzte sich Ziereis schwer, ein Kreuzbandriss, der ihm den Start in die Saison verbaut hat.

Die Verletzung reihte sich in eine lange Liste von Personalausfällen beim Vilzinger Angriff ein. Bereits zuvor hatten Martin Tiefenbrunner und Jakob Zitzelsberger mit Kreuzbandrissen zu kämpfen, und im Frühjahr kamen Erol Özbay, Daniel Steininger, Benedikt Fischer und kurzzeitig auch Andreas Jünger hinzu. „So viel Verletzungspech, das ist einfach nicht normal“, kommentierte Kirschbaum kopfschüttelnd die Situation.

Eine karriere voller stationen

Eine karriere voller stationen

Ziereis blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach Stationen bei 1860 München (2010-2013 und 2013-2017), FSV Frankfurt, SV Darmstadt 98, Chemnitzer FC, SSV Jahn Regensburg und SpVgg Bayreuth, wechselte er 2023 zum VfB Oldenburg, bevor er schließlich nach Vilzing zurückkehrte. 95 Drittliga-Spiele und zahlreiche Trophäen als Torschützenkönig zeugen von seiner Klasse.

Die rückkehr in die heimat und die geduldsprobe

Die rückkehr in die heimat und die geduldsprobe

Die Verpflichtung von Ziereis war ein echtes Statement der DJK Vilzing. Sportvorstand Roland Dachauer hatte sich lange um die Rückkehr des gebürtigen Rodingers bemüht. Der 33-Jährige selbst ist motiviert, seine Karriere noch einmal in der Regionalliga Bayern fortzusetzen, wie er nach seiner Diagnose erklärte: „Mit dem Genesungsverlauf bin ich soweit zufrieden. Seit Anfang März trainiere ich individuell, am Mannschaftstraining kann ich aber noch nicht teilnehmen.“

Allerdings räumt Ziereis ein, dass eine Prognose schwer zu stellen ist. Zweikämpfe und Mannschaftstraining sind weiterhin tabu. Die Fans müssen sich also noch etwas gedulden, bevor sie ihren neuen Hoffnungsträger in Aktion erleben können. Er wird voraussichtlich erst im Sommer 2026, mit Beginn der neuen Saison, wieder voll einsatzfähig sein.

Die DJK Vilzing muss sich derweil auf andere Spieler verlassen und hoffen, dass die Verletzungsplage bald ein Ende hat. Ziereis‘ Rückkehr ist zwar ein Lichtblick, aber die Fans sollten ihre Erwartungen dämpfen. Seine Qualität ist unbestritten, aber er benötigt Zeit, um wieder zu alter Stärke zu finden.

Die Vilzinger können sich darauf verlassen, dass Ziereis, wenn er wieder fit ist, alles geben wird, um dem Verein zu helfen und endlich sein erstes Pflichtspieltor für die Huthgarten-Kicker zu erzielen. Bis dahin bleibt die Geduld auf der Tribüne gefragt.