Wsg tirol akzeptiert niederlage gegen hartberg – protest zieht keinen schlussstrich
Wsg tirol zieht protest zurück – hartberg-entscheidung bleibt bestehen
Die WSG Tirol hat sich nach eingehender Prüfung und interner Beratungen entschieden, den Rechtsweg im Fall der umstrittenen 1:2-Niederlage gegen den TSV Hartberg nicht weiter zu verfolgen. Obwohl das Protestkomitee der Bundesliga einen Regelverstoß bestätigte, wird die Partie nicht neu ausgetragen. Damit akzeptiert die WSG das Ergebnis.

Protestkomitee wies einspruch ab
Der Einspruch der Tiroler gegen die Wertung des Spiels war Mitte Dezember abgelehnt worden. Im Fokus stand die Einwechslung von Lukas Fridrikas, die nach Auffassung der WSG unrechtmäßig erfolgte. Fridrikas verursachte kurz nach seiner Einwechslung einen Elfmeter, der zum 2:1 für Hartberg führte. Die WSG hatte eine Wiederholung des Spiels gefordert.

Regelverstoß bestätigt – keine neuaustragung
Das Protestkomitee erkannte zwar den Regelverstoß des Schiedsrichterassistenten an, ordnete aber keine Neuaustragung an, da dies den aktuellen ÖFB-Bestimmungen nicht entspricht. Die WSG zeigte sich enttäuscht über die fehlende Kommunikation seitens des Schiedsrichterwesens. Eine transparente Aufarbeitung des Vorfalls war für die Tiroler von großer Bedeutung.

Tiroler kritik an fehlender kommunikation
„Es bleibt enttäuschend, dass sich die Verantwortlichen des Schiedsrichterwesens bis heute nicht zum festgestellten Regelverstoß geäußert oder Kontakt aufgenommen haben“, teilte die WSG mit. Der Verein hatte sich eine offene Kommunikation und eine verantwortungsvolle Analyse des Vorfalls gewünscht.

Im sinne des österreichischen fußballs
Die WSG begründete ihre Entscheidung, auf weitere rechtliche Schritte zu verzichten, mit dem engen Zeitplan vor der Punkteteilung und der Integrität des Wettbewerbs. Man handle „im Sinne der Bundesliga, ihrer Klubs und insbesondere des TSV Hartberg“. Eine Eskalation hätte der Entwicklung des österreichischen Fußballs nicht gedient.

Hintergrund zum strittigen spiel
Das Spiel zwischen Hartberg und der WSG Tirol war von Anfang an von Diskussionen begleitet. Der strittige Elfmeter, der durch die umstrittene Einwechslung von Fridrikas ermöglicht wurde, war ausschlaggebend für den Spielausgang. Die Tiroler sahen sich in ihrem Protest bestätigt, konnten aber letztendlich keine Neuaustragung erreichen.

Reaktion von wsg-trainer baumgartner
Trainer Baumgartner äußerte sich nach der Entscheidung des Protestkomitees enttäuscht. „Heute ist eigentlich nichts auf unsere Seite gefallen“, so Baumgartner. Die WSG will sich nun auf die kommenden Spiele konzentrieren und die negativen Erfahrungen hinter sich lassen.
