Wm 2026: südafrika rettet unentschieden gegen tschechien – schick bleibt blass!

Atlanta staunte: Südafrika erkämpfte sich in einem müden Gruppenspiel der WM 2026 ein 1:1 Unentschieden gegen Tschechien. Ein spätfolgender Elfmeter sicherte den „Bafana Bafana“ einen Punkt, der ihnen im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale weiterhilft. Für Tschechien bedeutet das Ergebnis eine herbe Enttäuschung und die Notwendigkeit eines Sieges gegen Mexiko.

Schick-frustration und tschechische chancenverwertung

Schick-frustration und tschechische chancenverwertung

Die Erwartungen an Patrik Schick waren hoch, doch der Bundesliga-Star blieb gegen Südafrikaerneut ein Schatten seiner selbst. Elf Ballkontakte und keine Torschüsse – ein erschreckendes Bild für den tschechischen Angriff. Die Tschechen gingen durch Michal Sadilek bereits in der sechsten Minute in Führung, doch Südafrika zeigte Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel. Das Team um Kapitän Ladislav Krejci hatte zwar Phasen, in denen es die Kontrolle übernahm, doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Lukas Cerv und Schick selbst vergaben nach der Pause hochkarätige Gelegenheiten, was die Frustration im tschechischen Lager immer deutlicher werden ließ.

Die Amerikanerin Tori Penso, die erste Schiedsrichterin bei einer WM seit Stéphanie Frappart vor vier Jahren, zeigte eine souveräne Leistung und entschied das Handspiel von Pavel Sulc ohne zu zögern auf Strafstoß. Ein klares Zeichen für den Fortschritt des Frauenfußballs und die Anerkennung weiblicher Leistungen im Sport.

Südafrika, das parallel am 24. Juni gegen Südkorea antreten muss, tat sich schwer, fand aber im Laufe des Spiels besser ins Spielgeschehen ein. Der späte Elfmeter von Teboho Mokoena war letztendlich die Belohnung für eine kämpferische Leistung. Evidence Makgopa sorgte mit seinem ersten Schuss aufs Tor in der 74. Minute zumindest für eine kleine Aufregung im tschechischen Lager, doch mehr als ein harmloser Kopfball sprang nicht heraus.

Die Partie plätscherte lange vor sich hin, ein Spiegelbild der mangelnden Kreativität und Angriffslust beider Mannschaften. Die Tschechen, die nach dem 1:2 gegen Südkorea auf eine Steigerung von Schick gehofft hatten, wirkten verunsichert und kraftlos. Die Leverkusener Verantwortlichen müssen sich fragen, was mit ihrem Top-Stürmer los ist. Er wirkte nicht nur frustriert, sondern auch völlig von der Rolle.

Fazit: Ein Unentschieden, das für beide Mannschaften gleichzeitig wie ein Teilerfolg und ein Weckruf wirkt. Tschechien muss sich gegen Mexiko deutlich steigern, während Südafrika gegen Südkorea alles geben muss, um seine WM-Träume am Leben zu erhalten. Die Frage, ob Schick seine Formel wiederfindet, bleibt jedoch die spannendste Frage für tschechische Fans.