Wimbledon schraubt preise hoch: zverev und co. profitieren enorm!
Ein Erdbeerkuchen für die Top-Stars: Wimbledon hat die Preisgelder für das diesjährige Turnier drastisch erhöht. Nach den turbulenten Diskussionen über die Verteilung der Einnahmen bei den Grand-Slam-Turnieren reagieren die Veranstalter mit einer deutlichen Aufstockung der Prämien, die Alexander Zverev und seine Konkurrenten ab dem 29. Juni an der Church Road erwarten können.

Ein finanzieller schub für die tenniselite
Insgesamt werden für das Turnier 74,3 Millionen Euro ausgeschüttet – ein Anstieg von satten 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deborah Jevans, die Vorsitzende des All England Lawn Tennis Club, betonte, dass die Spieler weiterhin am Erfolg des Turniers teilhaben würden. Dieser Schritt kommt zu einem passenden Zeitpunkt, denn die Tenniswelt war erst vor kurzem durch einen heftigen Streit über die Preisgelder bei den French Open erschüttert worden.
Die Forderungen der Spieler nach einem höheren Anteil an den Einnahmen – konkret 22 Prozent – waren öffentlich ausgetragen worden. Als Reaktion verkürzten die Profis ihre Medienaktivitäten vor dem Start der Sandplatzsaison auf lediglich 15 Minuten. Doch Wimbledon scheint mit einem deutlich stärkeren finanziellen Paket zu kontern. Die Sieger der Einzelkonkurrenzen können sich auf stolze 4,17 Millionen Euro freuen – ein Anreiz, der seinesgleichen sucht.
Die Reaktion der Spieler auf dieses großzügige Angebot steht noch aus, doch eines ist klar: Der Weg zum Wimbledon-Titel ist nicht nur sportlich, sondern auch finanziell äußerst lohnend. Die Entscheidung der Veranstalter zeigt, dass sie die Bedeutung der Spieler für das Turnier erkennen und bereit sind, in deren Erfolg zu investieren. Ob dies die Gemüter der Profis beruhigen wird, bleibt abzuwarten – doch die Zahlen sprechen für sich.
