Wac gegen blau-weiß linz: kann silberberger den befreiungsschlag landen?

Das Lavanttal bebt! Am Samstag trifft der Wolfsberger AC auf Blau-Weiß Linz in einem Duell, das mehr als nur drei Punkte wert ist – es geht um den Verbleib in der Bundesliga. Kann Trainer Thomas Silberberger den WAC aus dem Tabellenkeller befreien, oder schnappt sich Blau-Weiß die rote Laterne?

Die situation ist ernst: zwei teams im abstiegskampf

Für Blau-Weiß Linz bietet sich die Chance, den letzten Platz in der Qualifikationsgruppe zu verlassen. Ein Sieg in Wolfsberg würde die Oberösterreicher um einen Zähler an den WAC vorbeischieben, wobei das Team am Dienstag direkt wieder aufeinander trifft. Der Druck ist enorm, denn die Abstände im Tabellenkeller sind gering.

Ein Blick auf die Formkurven zeigt, dass Blau-Weiß zuletzt etwas aufblitzte. Sechs Punkte aus den jüngsten drei Spielen waren ein deutliches Lebenszeichen, das nun mit einem Sieg belohnt werden soll. Coach Michael Köllner fordert sein Team auf, selbstbewusst und mit voller Energie aufzutreten: „In Wolfsberg erwartet uns eine herausfordernde Partie, die wir mit aller Macht meistern wollen.“

Die Wolfsberger hingegen befinden sich in einer schwierigen Lage. Elf sieglose Pflichtspiele in Folge zeugen von einer tiefen Krise. Silberberger versucht, die Mannschaft zu stabilisieren, räumt aber ein, dass der Druck bei den Spielern offenbar nicht gut anzukommen scheint. „Sie trainieren richtig gut, was sie definitiv nicht können, ist mit dem Druck umzugehen“, so der Coach, der unter vier Augen knallhart spricht und intensiv am Abschlusstraining arbeitet. Er will den Spielern einimpfen, dass sie offensiv denken und vermehrt Torchancen suchen.

Personelle sorgen beim wac

Personelle sorgen beim wac

Die Personalsituation beim WAC ist angespannt. Rene Renner, Alessandro Schöpf und Jessic Ngankam fallen aus, was Silberbergers Aufgabe zusätzlich erschwert. Die Linzer bringen sich mit breiter Brust ins Spiel, wie der WAC-Coach vermutet. Die Lavanttal Arena ist jedoch ein starkes Bollwerk: In fünf Partien blieb der WAC in dieser Saison ungeschlagen.

Parallel dazu will der SCR Altach seine Tabellenführung beim Gastspiel in Innsbruck gegen die WSG Tirol verteidigen. Ein Sieg ist für Altach essenziell, um den Fokus auf den Ligaerhalt zu behalten, obwohl das prestigeträchtige Cup-Finale gegen den LASK nur knapp zwei Wochen entfernt ist. Mohamed Ouedraogo betont: „Wir haben ein großes Ziel, das ist der Ligaerhalt, da sind wir auf einem super Weg.“

Die WSG Tirol, nach einem starken Grunddurchgang, musste in den letzten Spielen deutliche Rückschläge hinnehmen, darunter eine bittere 0:5-Niederlage in Linz. Trainer Philipp Semlic ist jedoch bemüht, die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. „Nach so einer Niederlage gehst du nicht schnell zur Tagesordnung über. Wir haben Schlüsse gezogen, die Mannschaft war einsichtig und hat den Ehrgeiz, es besser zu machen.“

Die Erinnerung an das Hinspiel, in dem sich Wolfsberg zu Hause mit 3:0 durchsetzte, während in Linz die Linzer mit 2:1 knapp die Oberhand behielten, dürfte beiden Teams in die Pflicht nehmen. Die Partie verspricht ein nervenaufreibendes „Kellerduell“ zu werden, bei dem jeder Punkt von unschätzbarem Wert ist. Es wird zeigen, welches Team die mentale Stärke besitzt, um sich im Abstiegskampf durchzusetzen.