Tragödie in buenos aires: jugendfreund von tevez nimmt sich das leben
Ein Schock erschüttert die argentinische Fußballszene: Dario Coronel, einst ein ebenso talentierter Spieler wie Carlitos Tevez und Kindheitsfreund, hat sich in Buenos Aires das Leben genommen. Der Grund: Die Angst vor einer bevorstehenden Haftstrafe. Eine Geschichte von verpassten Chancen und einem fatalen Schicksal, die einen düsteren Kontrast zum Erfolg seines ehemaligen Mitspielers bildet.

Zwei wege: tevez zum ruhm, coronel in die kriminalität
Carlitos Tevez, der Name ist bekannt. Ein Weltstar, der Stadien füllte und Millionen verdiente. Dario Coronel hingegen, ein Phantom, ein Talent, das im Schatten verschwand. Beide wuchsen im rauen Viertel Fuerte Apache in Buenos Aires auf, einem Ort, der nicht für seine Villen, sondern für seine sozialen Probleme bekannt ist. Beide spielten bei “La 84” von All Boys, einer Jugendmannschaft, die eine beispiellose Siegesserie feierte und das Herz der Fans eroberte. Sie waren Freunde, Brüder fast – zwei Seiten derselben Medaille.
Während Tevez den Weg an die Spitze des Fußballs fand, schlitterte Coronel in die Kriminalität. Die Umstände, die ihn in diesen Strudel zogen, sind nicht vollständig geklärt, doch das Ergebnis ist schmerzhaft klar: Er sah keine andere Möglichkeit, als dem Gefängnis zu entkommen, indem er seinem Leben ein Ende setzte. Ein tragischer Ausgang für einen jungen Mann, dessen Potential vermutlich ebenso groß war wie das von Tevez.
Die Ironie des Schicksals ist kaum zu übertreffen: Tevez, der sich mit unzähligen Fouls und Zweikämpfen durchsetzte, erlebte den Triumph. Coronel, der möglicherweise die gleiche Zähigkeit besaß, fand kein Auskommen und beendete seine Reise mit einem verzweifelten Akt. Die Polizei ermittelt nun im Fall Coronels, doch die Frage, die bleibt: Wie konnte es dazu kommen? Wie konnte ein junger Mann, einst voller Hoffnung und Talent, so tief fallen?
Die Geschichte von Dario Coronel ist eine Mahnung. Eine Mahnung dafür, dass Talent allein nicht ausreicht. Eine Mahnung für die Notwendigkeit, jungen Menschen, insbesondere in benachteiligten Stadtteilen, Perspektiven zu bieten. Eine Mahnung, dass der Schatten der Kriminalität immer lauern kann, selbst für diejenigen, die einst die strahlenden Sterne des Fußballs zu sein schienen.
