Thomas tumler verpasst knapp olympia-medaille – aerni mit gemischten gefühlen
Thomas tumler verpasst knapp olympia-medaille – aerni mit gemischten gefühlen
Thomas Tumler, mit 36 Jahren ein erfahrener Skirennläufer, zeigte bei den Olympischen Spielen eine starke Leistung, verpasste aber knapp die ersehnte Medaille. Trotzdem zeigte sich der Bündner stolz auf seine Fahrten. Auch Luca Aerni zeigte eine Steigerung, blieb aber hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Tumlers gefühl nach dem rennen
Im Interview mit dem SRF äußerte sich Tumler einerseits stolz über seine Leistung, insbesondere dass er im zweiten Lauf endlich wieder seine Bestform abrufen konnte. „Ich bin froh gewesen, habe ich endlich wieder einmal Grün gehabt im zweiten Lauf“, so Tumler. Andererseits zeige die verpasste Medaille „ein bisschen“ weh. Er habe sich nach dem ersten Lauf als Jäger gesehen – eine Rolle, die ihm liegt.

Taktik und laufgefühl
Tumler gestand, dass er voll attackiert und riskiert habe. Der zweite Lauf habe ihn an das Weltmeisterschaftsrennen in Saalbach erinnert. „Leider nicht ganz aufgegangen, aber ich bin stolz auf meine Leistung.“ Trotzdem freue er sich für seinen Teamkollegen Marco Odermatt. Am Vorabend hätten sie noch gescherzt, dass es wieder Zeit für ein gemeinsames Podest sei. „Leider hat es jetzt heute nicht ganz geklappt.“
Aernis analyse seines rennens
Für Luca Aerni war der zweite Lauf eine klare Steigerung, wie er im Interview mit dem SRF zugab. Er habe vom Ski ein bisschen mehr Energie zurückbekommen und es sei besser gelaufen. Ihn nerve jedoch der Fehler, der ihm einen größeren Sprung nach vorne verunmöglicht habe.
Materialwechsel und zweifel
Vor dem zweiten Lauf entschied sich Aerni für einen Wechsel beim Ski und bei den Skischuhen. Im Nachhinein betrachtet, hätte er mit diesem Material schon im ersten Lauf starten sollen, aber er würde die Entscheidung trotzdem wieder genauso treffen. Kurz vor dem Start hatte er jedoch Zweifel, und „es ist nie gut, wenn man einen Entscheid trifft, bei dem man sich nicht 100 Prozent sicher ist“.
Fazit und ausblick
Aerni beendete seine vierten Olympischen Spiele ohne Top-Ergebnis. „Sicher habe ich mir mehr erhofft, das ist klar. Auch wenn ich gewusst habe, dass ganz viel schwierig sein wird. Aber mit einem besseren ersten Lauf wäre sicher mehr drin gelegen.“ Es gibt aber noch zwei Chancen in dieser Saison, hofft Aerni. Die Saison ist noch nicht vorbei und es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Schweizer Skirennläufer weiterhin schlagen werden.
Die wichtigsten fakten im überblick
- Thomas Tumler: Knappe Niederlage, stolz auf die Leistung.
- Luca Aerni: Steigerung im zweiten Lauf, unzufrieden mit Fehler.
- Marco Odermatt: Freude über Tumlers Leistung, gemeinsame Podestpläne.
