Skeleton-wm in cortina: deutsche mit medaillenhoffnungen, disqualifikation überschattet rennen

Deutsche skeleton-piloten auf medaillenkurs in cortina d'ampezzo

Die deutschen Skeleton-Athleten Axel Jungk und Christopher Grotheer haben bei den Olympischen Rennen in Cortina d'Ampezzo eine vielversprechende Ausgangsposition eingenommen. Das Rennen steht jedoch im Schatten der Disqualifikation des ukrainischen Athleten Wladyslaw Heraskewytsch. Nach der ersten Hälfte des Wettbewerbs liegen die deutschen Piloten auf Kurs für eine Medaille.

Jungk und grotheer in top-form

Jungk und grotheer in top-form

Der 34-jährige Axel Jungk, der 2018 in Pyeongchang Silber gewann, belegt derzeit den zweiten Platz mit einem Rückstand von nur 0,30 Sekunden auf den britischen Weltmeister Matt Weston. Christopher Grotheer, der Olympiasieger von Peking (2022), liegt als Dritter nur 0,46 Sekunden hinter Weston. Auch der Debütant Felix Keisinger (28) hat mit dem sechsten Platz (+0,88 Sekunden) noch gute Chancen auf eine Medaille.

Weston als klarer favorit

Weston als klarer favorit

Matt Weston gilt als der große Favorit in Cortina. Der Brite hat in dieser Saison bereits fünf von sieben Weltcuprennen gewonnen und seine außergewöhnliche Leistung eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Deutschen wollen jedoch an die Erfolge von Peking 2022 anknüpfen, wo sie beide Olympiasiege und drei von insgesamt sechs Medaillen für den BSD (Bob- und Schlittenverband für Deutschland) errangen.

Grotheers starkes comeback

Christopher Grotheer, der zu Beginn der Saison mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, präsentierte sich in Norditalien in guter Form. Mit einer starken zweiten Fahrt konnte er sich von Platz vier auf den dritten Rang verbessern. Er zeigte seine Klasse und bewies, dass er zu den Top-Athleten im Skeleton gehört.

Disqualifikation von heraskewytsch sorgt für aufsehen

Für Aufsehen sorgte die Disqualifikation von Wladyslaw Heraskewytsch. Der Ukrainer bestand darauf, einen Helm mit Porträts von ukrainischen Sportlern zu tragen, die im Krieg von russischen Soldaten getötet wurden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sah darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta und schloss ihn daraufhin vom Wettkampf aus. Dies wirft natürlich einen Schatten auf das Rennen.

Premiere des mixed-team-wettbewerbs

In Cortina d'Ampezzo wird erstmals auch ein Mixed-Team-Wettbewerb ausgetragen. Dies stellt eine spannende Neuerung dar und bietet den Athleten eine weitere Möglichkeit, Medaillen zu gewinnen. Die Entscheidung im Einzel der Männer fällt am Freitagabend ab 19:30 Uhr in zwei weiteren Läufen.

Ausblick auf das finale

Die deutschen Skeleton-Piloten haben sich eine gute Ausgangsposition für das Finale erarbeitet. Mit Axel Jungk, Christopher Grotheer und Felix Keisinger sind gleich drei Athleten im Rennen um die Medaillen. Es bleibt abzuwarten, ob sie ihre gute Form halten können und an die Erfolge von Peking anknüpfen können. Wir werden gespannt berichten!