Skeleton-team deutschland feiert silber und bronze bei olympia-premiere
Historisches rennen im eiskanal von cortina d'ampezzo
Cortina d'Ampezzo – Das deutsche Skeleton-Team hat bei der olympischen Premiere des Mixed-Team-Wettbewerbs eine beeindruckende Leistung gezeigt. Nach knapp verpasstem Olympiasieg feierten Axel Jungk und Susanne Kreher die Silbermedaille, während Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sich die Bronzemedaille sicherten. Die britischen Athleten, Matt Weston und Tabitha Stoecker, erwiesen sich als unschlagbar und gewannen die Goldmedaille.

Knappe entscheidung im mixed-team
Das Rennen war von hoher Spannung geprägt. Die beiden deutschen Teams lieferten sich einen packenden Kampf um die Medaillen. Am Ende trennten die beiden deutschen Duos lediglich eine Hundertstelsekunde. Axel Jungk und Susanne Kreher mussten sich den Briten geschlagen geben, während Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer mit einer starken Leistung die Bronzemedaille erkämpften. Eine unglaubliche Leistung des gesamten Teams!

Zwei medaillen für susanne kreher
Für Susanne Kreher war es ein besonders erfolgreiches Olympia-Debüt. Nach ihrer Silbermedaille im Einzel konnte sie nun auch im Mixed-Team eine Medaille gewinnen. Auch Axel Jungk stand bereits zweimal bei Olympischen Spielen auf dem Podium (Peking und Cortina, jeweils Silber im Einzel). Gemeinsam gewannen sie im Januar bereits den Europameistertitel im Mixed.
Überragende bilanz des deutschen skeleton-teams
Mit dem zusätzlichen Bronze für Grotheer und Pfeifer, die auch im Einzel jeweils den dritten Platz belegten, hat das deutsche Skeleton-Team seine Bilanz auf beeindruckende sechs Medaillen in drei Rennen geschraubt. Wie bereits die Rodler zuvor, konnte sich das deutsche Team in jedem Rennen mindestens eine Medaille sichern. Der Eiskanal in Cortina d'Ampezzo hat sich somit als sicherer Medaillenlieferant für das Team Deutschland erwiesen.
Gute aussichten für die bob-wettbewerbe
Die Skeleton-Athleten blickten mit großer Vorfreude auf die Olympia-Premiere des Mixed-Team-Wettbewerbs. Jacqueline Pfeifer betonte: „Diese zusätzliche Medaillenchance, der zusätzliche Wettkampf, ist einfach auch mega gut für unsere Sportart.“ Durch die neue Disziplin konnten die Athleten bei diesen Winterspielen erstmals zwei Medaillen pro Person gewinnen. Auch die Aussichten für die kommenden Bob-Wettbewerbe sind vielversprechend.
Reaktionen und ausblick
Das deutsche Team zeigte sich begeistert von der Atmosphäre und dem Verlauf der Rennen. Die Medaille ist ein toller Erfolg für den gesamten Verband und zeigt, dass die harte Arbeit und das Engagement der Athleten und Trainer sich auszahlen. Nun gilt es, den Schwung mit in die kommenden Wettbewerbe zu nehmen und auch im Bob-Bereich erfolgreich zu sein. Die Stimmung im Team ist hervorragend und die Motivation ist hoch!
