Sinner kehrt zurück: wimbledon-favorit in topform?

London – Jannik Sinner, der Weltranglistenerste, ist zurück auf dem Platz! Knapp vier Wochen nach seinem überraschenden Ausscheiden bei den French Open bestritt der Südtiroler gestern im Hurlingham Club ein Benefizspiel und bezwang Cameron Norrie klar mit 6:3, 6:3. Ein vielversprechendes Signal vor dem Rasenklassiker in Wimbledon, der am Montag beginnt.

Die french open-pleite: ein schock für den tennisstar

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Der Auftritt in Paris war für Sinner ein Nackenschlag gewesen. Gegen Juan Manuel Cerúndolo, der Argentinier führte bis dato klar, geriet der italienische Top-Spieler völlig aus dem Konzept und verlor überraschend. Die anschließenden medizinischen Untersuchungen brachten jedoch keine Verletzungen ans Licht. Vielmehr deuteten Berichte des Corriere dello Sport darauf hin, dass Sinner sich zwei Tage lang in einer Mailänder Klinik einer intensiven Behandlung unterzog.

„Wir haben in den letzten Wochen hart trainiert, daher bin ich körperlich in einer sehr guten Verfassung“, erklärte Sinner gegenüber der Zeitschrift Vogue. Doch neben der körperlichen Fitness betonte er die Wichtigkeit der mentalen Stärke: „Das Wichtigste ist, mental in einer guten Verfassung zu sein, und ich bin sehr froh, hier in London zu sein.“

Flavio Cobolli, ebenfalls aus Südtirol stammend, befindet sich ebenfalls in London und bereitete sich auf Wimbledon vor. Cobolli hatte im Finale der French Open gegen Alexander Zverev verloren. Sein Auftritt in Fulham bietet eine weitere interessante Perspektive auf die Form der italienischen Tenniselite.

Die Leistung von Sinner im Hurlingham Club lässt auf eine Rückkehr zur alten Stärke schließen. Ob er seine Titelverteidigung in Wimbledon erfolgreich meistern kann, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz ist groß, und der Rasen stellt besondere Anforderungen. Aber eines ist klar: Jannik Sinner ist bereit, sich der Herausforderung zu stellen. Sein Sieg gegen Norrie ist ein klares Zeichen.