Sensation in antholz: bulgarische biathletin lora hristova gewinnt bronze – wer ist die überraschung?
- Sensation im biathlon: lora hristova überrascht mit bronze
- Unfassbare reaktion im deutschen lager
- Fehlerfreie leistung entscheidet das rennen
- Hristova reagiert gelassen auf die überraschung
- Pichlers einfluss: ein schlüssel zum erfolg
- Frühere erfolge und aktuelle platzierung
- Rösch lobt die „erfrischende“ leistung
- Ergebnisse des frauen 15 km einzel
Sensation im biathlon: lora hristova überrascht mit bronze
Lora Hristova, eine junge Biathletin aus Bulgarien, hat bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026 für eine riesige Überraschung gesorgt. Im Frauen-Einzel in Antholz gewann sie sensationell die Bronzemedaille. Doch wer ist diese Athletin, die das deutsche Team ratlos zurückließ?
Unfassbare reaktion im deutschen lager
Nach ihrem herausragenden Lauf
fragten sich die deutschen Biathletinnen wer diese junge Athletin überhaupt sei. Franziska Preuß erzählte der „Bild“, dass sie in der Umkleide nachfragte: „Und dann hat sie gesagt: ‚Das bin ich.‘ Das ist unangenehm, aber ich habe natürlich gleich gratuliert.“ Die Überraschung war groß, denn Hristova war bisher kaum bekannt.
Fehlerfreie leistung entscheidet das rennen
Im 15 Kilometer Einzel zeigte Hristova eine beeindruckende Leistung. Sie blieb fehlerfrei und traf alle 20 Schüsse. Währenddessen haderte Franziska Preuß mit zwei Fehlern beim letzten Stehendschießen und verpasste so ihre Chance auf eine Medaille. Die Französinnen Julia Simon und Lou Jeanmonnot sicherten sich Gold und Silber.

Hristova reagiert gelassen auf die überraschung
Auf der Pressekonferenz zeigte sich Hristova überraschend gelassen angesichts der ungläubigen Reaktionen. Sie kommentierte: „Ich habe gehört, wie sie miteinander gesprochen und sich gefragt haben, wer das bulgarische Mädchen ist. Mein erster Gedanke war: ‚Oh, okay, das bin ich. Das ist leicht zu beantworten.‘“ Es war erst die zweite olympische Medaille für Bulgarien im Biathlon, nach dem Gold von Ekaterina Dafowska 1998 in Nagano.

Pichlers einfluss: ein schlüssel zum erfolg
Ein wichtiger Faktor für Hristovas Erfolg ist der Einfluss der deutschen Trainerlegende Wolfgang Pichler. Seit über einem Jahr ist er als Trainerberater für die bulgarische Nationalmannschaft tätig und hat offenbar maßgeblich zu Hristovas Leistungssprung beigetragen. „Von Anfang an habe ich Vertrauen von ihm gespürt“, so Hristova. Pichler habe dem gesamten Team Mut gemacht, gute Ergebnisse bei den Olympischen Spielen zu erzielen.
Frühere erfolge und aktuelle platzierung
Hristova hatte bereits im Nachwuchsbereich ihr Potenzial unter Beweis gestellt, mit vier Goldmedaillen bei den Sommerbiathlon-Junioren-Weltmeisterschaften 2023 und 2024. Bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme 2022 in Peking landete sie jedoch nur auf dem letzten Platz im Sprint. Im aktuellen Gesamtweltcup belegt sie Position 73, ohne bisher in ein Top-20-Ergebnis zu laufen.
Rösch lobt die „erfrischende“ leistung
Michael Rösch, Eurosport-Experte, bezeichnete Hristovas Erfolg als „ziemlich krass“ angesichts ihrer bisherigen Ergebnisse. Er fand es „erfrischend, so eine junge Athletin da auf dem Podium zu sehen“. Die Leistung von Hristova war zweifellos eine der größten Überraschungen der Olympischen Spiele in Mailand Cortina 2026.
Ergebnisse des frauen 15 km einzel
| Platz | Athletin |
|---|---|
| 1 | Julia Simon (Frankreich) |
| 2 | Lou Jeanmonnot (Frankreich) |
| 3 | Lora Hristova (Bulgarien) |
