Schweiz kämpft tapfer, kanada zu stark – josi äußert sich zu verletzungen
Schweiz unterliegt kanada mit 1:5 – kampfgeist trotz klarer niederlage
Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft zeigte beim Duell gegen den Eishockey-Giganten Kanada viel Einsatz und Kampfgeist, musste sich am Ende jedoch mit 1:5 geschlagen geben. Insbesondere die Top-Linie der Kanadier um David McKinnon und Connor McDavid demonstrierte ihre Überlegenheit. Trotz der Niederlage lobte Roman Josi den Kampf seiner Mannschaft und analysierte die Gründe für die Niederlage.

Josi lobt kanadische top-linie
Roman Josi zeigte sich beeindruckt von der Qualität der kanadischen Formation um McDavid und McKinnon. "Ja, es ist offensichtlich eine grossartige Einheit. Wir sehen einige der besten Spieler der Welt, wahrscheinlich einige der besten Spieler aller Zeiten in dieser Einheit", kommentierte er. Er merkte jedoch auch an, dass die Schweizer möglicherweise zu viel Zeit in der Defensive verbracht hätten. "Ich glaube, wir haben vielleicht ein bisschen zu viel verteidigt, wir haben viel gegen sie verteidigt und sie haben uns dafür bezahlen lassen.", so Josi.

Verletzungen erschweren das spiel für die schweiz
Die Schweizer Mannschaft wurde durch Verletzungen zusätzlich geschwächt. Andrea Glauser verließ das Eis nach einem harten Check von McDavid. "Ja, es war schwer. Es ist immer schwer, wenn man einen Spieler verliert, der so viele Minuten spielt. Aber ich finde, die anderen Spieler haben sich gesteigert, sie haben mehr Minuten gespielt und ich finde, sie haben wirklich gut gespielt.", erklärte Josi.
Besorgnis um kevin fiala
Besonders besorgniserregend war die Verletzung von Kevin Fiala, der nach einem Zusammenprall mit Tom Wilson vom Eis getragen werden musste. Josi zeigte sich besorgt, konnte aber nur begrenzte Informationen geben: "Ich glaube, sie sind einfach zusammengestossen und Kevin muss komisch gefallen sein. Aber ich bin mir nicht sicher. Ich habe es nicht gesehen.". Die genaue Schwere der Verletzung ist noch unklar.
Schweizer kämpfen mit kanadischer physis
Die Schweizer hatten Schwierigkeiten, mit der physischen Stärke der Kanadier mitzuhalten. Jonas Siegenthaler analysierte: "Die Topguys waren sehr physisch. Das sehe ich sonst auch nicht so oft. Wir haben das Material, um dagegen zu halten. Ich glaube, wir hätten mehr dagegen halten können. Wir sind ja auch grosse Jungs und hätten auch physischer sein können.". Die Schweizer müssen in zukünftigen Spielen an ihrer Körperlichkeit arbeiten.
Ausblick auf die kommenden spiele
Trotz der Niederlage und der Verletzungen blickt die Schweizer Nationalmannschaft optimistisch auf die kommenden Spiele. Es gilt, aus den Fehlern zu lernen und sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Der Teamgeist und der Kampfgeist, den die Mannschaft gezeigt hat, sind vielversprechend für die Zukunft. Die Fans hoffen auf schnelle Genesung der verletzten Spieler und eine starke Leistung bei den nächsten Spielen.
