Paraguay gegen australien: fantacampionato – wer punktet, wer patzt?
Ein trockenes 0:0 zwischen Paraguay und Australien im Gruppenspiel D der WM 2026. Keine Tore, wenig Aufregung, aber dafür ein gefundenes Fressen für Fantacampionato-Manager. Wer hat sich aus der taktischen Schlacht auszeichnen können, wer enttäuschte? Die Analyse der besten und schlechtesten Spieler.
Die torhüter retten den tag
In einem Spiel, das mehr an ein Schachspiel als an einen Fußballkampf erinnerte, waren es die Torhüter, die glänzten. Sowohl Beach als auch Gill hielten ihre Kisten sauber und konnten sich über einen wertvollen +1 Bonus freuen. Mit jeweils sieben Fantapunkten sind sie derzeit die Top-Performer der WM – ein Zeichen dafür, dass in der heutigen Fußballwelt die Defensivarbeit genauso wichtig ist wie das Toreschießen.
Mauricio (Paraguay) und Bos (Australien) konnten sich ebenfalls mit Leistungen oberhalb der 6-Punkte-Marke auszeichnen. Mauricio agierte im zweiten Durchgang zielstrebig und zwang den australischen Torwart zu zwei Aktionen, während Bos' Spiel entscheidende Momente für sein Team generierte. Doch die wenig spektakuläre Partie ließ kaum Raum für herausragende Leistungen.

Die enttäuschungen des abends
Die Liste der Spieler, die im Fantacampionato Federn lassen mussten, ist zwar nicht übermäßig lang, doch einige Namen fallen dennoch negativ auf. Allen voran Diego Gomez (Paraguay) mit einer miserablen 4,5. Der Mittelfeldspieler sah die gelbe Karte und muss nun bangen, nicht die nächste zu sehen und somit das Viertelfinale zu verpassen. Auch sein Teamkollege Avalos (5) hatte einen schwarzen Tag, da er kaum Gefahr für die gegnerische Abwehr darstellen konnte.
Bei den Socceroos war es Irankunda, der am meisten Kritik einstecken musste. Seine vergebene Chance und die fehlende Präzision in seinen Abschlüssen lassen seine Leistung nicht gut aussehen. Statt spielentscheidender Aktionen sorgte er eher für unnötige Ballverluste und Fouls.
Die Tatsache, dass ein Spiel mit so wenigen Torschüssen auch so wenige herausragende Leistungen hervorbrachte, spiegelt die taktische Ausrichtung beider Mannschaften wider. Beide Teams waren darauf bedacht, nicht zu riskieren und so das Unentschieden zu halten, das für beide von Vorteil war. Die Qualifikation für die nächste Runde ist damit für beide Teams noch möglich, allerdings müssen sie in ihren verbleibenden Spielen punkten, um ihre Hoffnungen zu wahren.
